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Gedenken an Oberforstmeister Ernst Freiherr von Eschwege

Gedenken an Oberforstmeister Ernst Freiherr von Eschwege

Am 24. November 2015 fand an der Eschwegestraße (Hochharz-Hohne) die Einweihung des Gedenksteines für den Oberforstmeister Ernst Freiherr von Eschwege statt.

Im Harz geboren, besuchte von Eschwege in Goslar das Gymnasium und 1880 erfolgte das Forststudium in Hann. Münden. Ende des 19. Jahrhunderts arbeitete Ernst Freiherr von Eschwege als Forstassessor in Schwarzburg-Rudolstadt. Ab 1. Mai 1897 begann der Dienst bei dem Fürsten Christian Ernst von Stolberg-Wernigerode. Die 14000 ha Wald und 3000 ha Betreuungswald (Kommunalforsten) waren sein Betätigungsfeld.
Ernst Freiherr von Eschwege war Mitglied des Harzer Forstverein und und im Vorstand tätig. Seine besonderen Leistungen lagen in der Wildmalerei, Wildforschung (Geweihbildung und Wildbretgewichte). Darüber hielt der Zoologe Prof. Dr. Stubbe bei der Einweihung des Gedenksteines einen interessanten Vortrag.
Finanziert wurde der Gedenkstein und die Bild- und Schrifttafel durch die Wernigeröder Stadtwerke- Stiftung, vertreten durch Dr. Mnich, sowie durch den Forstverein Sachsen-Anhalt, vertreten durch seinen Vorsitzenden, Forstdirektor Schattenberg (Forstbetrieb Ostharz). Anwesend waren u.a. der Direktor des Forstbetriebes Oberharz, Forstdirektor Reckleben, aus dem Nationalpark Forstmeister S. Bauling, die Leiter der Jugendwaldheime Drei Annen und Blankenburg, der Fürst Stolberg und sein Oberforstmeister. Weitere Gäste wohnten der Einweihung des Gedenksteines bei, die umrahmt wurde durch die Wernigeröder Jagdhornbläser unter der Leitung von Forstmeister a. D. Hellwig. Der besondere Dank von Revierförster a.D. Gregor ging an den Geschichts- und Heimatverein Wernigerode e.V. für die Unterstützung und Förderung.
Klaus Gregor

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