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Ministerpräsident Markus Söder und Umweltminister Thorsten Glauber verkünden im Eisenmann-Haus in Neuschönau, dass der Nationalpark Bayerischer Wald zum größten Nationalpark in Deutschland werden soll.

Geburtstagsgeschenk für den Nationalpark Bayerischer Wald

Der Nationalpark Bayerischer Wald soll zum größten Nationalpark Deutschlands werden. Das verkündeten Ministerpräsident Markus Söder und Umweltminister Thorsten Glauber im Eisenmann-Haus in Neuschönau. Anlass des Treffens war das 50-jährige Bestehen des Nationalparks.

Ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk zu seinem 50-jährigen Bestehen erhielt der Nationalpark Bayerischer Wald am Gründungstag den 7. Oktober: Gemeinsam mit der Region wird er zum größten deutschen Wald-Nationalpark weiterentwickelt, gleichzeitig werden mit mehreren Millionen € neue Besucherprojekte vorangebracht. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte dazu im Oktober im Hans-Eisenmann-Haus in Neuschönau: „50 Jahre Nationalpark stehen für 50 Jahre Waldwildnis pur. Jetzt gestalten wir gemeinsam die kommenden 50 Jahre.

Ältester Nationalpark Deutschlands

Der Nationalpark ist das grüne Herz mitten in Europa. Deutschlands ältester Nationalpark soll Deutschlands größter Wald-Nationalpark werden. Die Vergrößerungsfläche beträgt rund 600 ha. Durch die Erweiterung wird der Nationalpark Bayerischer Wald künftig auf eine Fläche von etwa 24.850 ha anwachsen. Mit dieser Entscheidung gewinnen die Natur und die Menschen vor Ort. Damit nicht genug: Wir schnüren aus Erweiterung und neuen Besucherprojekten ein XXL-Paket für die Region. Es gibt tolle Ideen aus der Region, die wir hier aufgreifen werden. Der Nationalpark Bayerischer Wald wird damit noch attraktiver.“

Neue Projekte geplant

Als neues Projekt ist insbesondere geplant, am nordischen Skizentrum Finsterau beziehungsweise Wistlberg einen Besucherschwerpunkt für barrierefreies Naturerleben zu schaffen. Auch die Erstellung eines Gutachtens für ein nationalparkübergreifendes Besucherlenkungs- und Verkehrsleitsystem ist vorgesehen. Daneben sollen die Teufelsbachklause als Denkmal historischer Holznutzung sowie die Reschbachtalstraße saniert werden. Insgesamt rund 3,5 Mio. € sollen dazu bis 2024 investiert werden. Die Feierlichkeit zum 50-jährigen Bestehen des Nationalparks fand gemeinsam mit Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Umweltminister Thorsten Glauber sowie Vertretern der regionalen und lokalen Politik coronabedingt im kleinen Kreis in Neuschönau statt.

Naturattraktion für die Region

Zur weiteren Steigerung der Anziehungskraft des Nationalparks läuft bereits ein Sonderprogramm des Freistaats. Dabei werden unter anderem das Hans-Eisenmann-Haus und das Haus zur Wildnis inhaltlich auf den aktuellsten Stand gebracht und energetisch saniert. Zusätzlich werden die über 350 km markierten Wanderwege und etwa 200 km markierten Radwege ertüchtigt. Der Nationalpark zieht jährlich rund 1,3 Mio. Besucher an. Er ist die Naturattraktion und Motor für die touristische Regionalentwicklung.

Quelle: BStUV

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