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Die FVA Baden-Württemberg übernimmt die Pionieraufgabe, die Methode „Artenspürhunde“ zu Forschungs- und Monitoringzwecken zu etablieren.

FVA nutzt Artenspürhunde beim Wildtier-Monitoring

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) startete am 18. Februar ein Pilotprojekt zum Einsatz von Artenspürhunden im landesweiten Wildtier-Monitoring. Die Spürhunde sollen beispielsweise eingesetzt werden, um den Nachweis vom Auerwild voranzubringen.

Der Einsatz von professionell ausgebildeten Spürhunden kann einen entscheidenden Beitrag in der Wildtierforschung und dem Wildtiermonitoring leisten. Auch liefern sie wissenschaftlich belastbare Nachweise über Wildtiere. In dem konkreten Projekt werden die Möglichkeiten und die Anwendbarkeit der Methode zum direkten und indirekten Artnachweis innerhalb des Wildtiermonitorings geprüft. Dazu werden die Spürhunde beispielsweise eingesetzt, um die Suche nach Losung, Federn, Sandbädern und Balzplätzen für den Nachweis von Auerhühnern zu maximieren. Außerdem sollen an der FVA auch für das Monitoring von Luchs und Wolf trainierte Hunde für den indirekten Artnachweis durch Losungs- und Haarfunde eingesetzt werden. Diese Arbeitsweise ist ein weiterer Vorteil der Methode, da kein Sichtkontakt oder direktes Aufspüren der Tiere notwendig ist.

Die FVA hat neben weiteren Institutionen die Pionieraufgabe übernommen, die Methode „Artenspürhunde“ zu Forschungs- und Monitoringzwecken zu etablieren. In einem weiteren Schritt wird die praktische Umsetzung innerhalb des Wildtiermonitorings in Baden-Württemberg anhand ausgewählter Wildtierarten überprüft. Die bis dahin gewonnenen Projektergebnisse sollen in einem abschließenden Workshop den am Monitoring beteiligten Personen vorgestellt, Vor- und Nachteile diskutiert und weitere potenzielle Ziele erarbeitet werden.

 

FVA Baden-Württemberg

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