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Die Raupen des Eichenprozessionsspinners besitzen für den Menschen gefährliche Brennhaare, die allergische Reaktionen auslösen können.

FVA informiert über Eichenprozessionsspinner

Die Forstliche Versuchs-und Forschungsanstalt (FVA) Baden-Württemberg hat Mitte April auf ihrer website den „Aktuellen Hinweis zum Eichenprozessionsspinner“ veröffentlicht.

Laut des aktuell auf der Seite der FVA veröffentlichten Newsletters sind die ersten Raupen des Eichenprozessionsspinners in der Kalenderwoche 15 geschlüpft und befinden sich im ersten Larvenstadium.

Die ersten beiden Larvenstadien des EPS besitzen keine Brennhaare. Daher geht von diesen Stadien noch keine Gefährdung für die menschliche Gesundheit aus. Aktuell auftretende Beschwerden können aber durch Brennhaare aus alten Gespinsten der Vorjahre hervorgerufen werden. Wenn die Blätter aller zu behandelnden Eichen mindestens die Größe eines 2 Euro-Stücks erreicht haben, können präventive Behandlungen mit zugelassenen Pflanzenschutzmitteln oder Biozidprodukten durchgeführt werden. Die Wirkstoffe der Präparate werden über den Blattfraß der Raupen aufgenommen. Für die Anwendung dieser Präparate ist der Laubaustrieb der Eichen voraussichtlich in den Wochen 16 und 17 ausreichend fortgeschritten. Zur dezidierten, situativen Einschätzung ist allerdings eine Vor-Ort-Kontrolle unabdingbar.

Der zweiseitige Newsletter informiert über die aktuelle Situation. Außerdem stehen die Telefonnummern der Ansprechpersonen zur Verfügung.

FVA Baden-Württemberg

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