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Aus für Papierfabrik Albbruck

Aus für Papierfabrik Albbruck

Für die 508 Mitarbeiter beginnt die letzte Schicht in der Papierfabrik Albbruck am 31. Januar 2012. Der finnische Konzern UPM wird die Papierfabrik definitiv schließen.
Drei Monate hatten Mitarbeiter, Gewerkschaft und Politiker versucht, das Werk zu retten. Die Verhandlungen hätten keine Lösung ergeben, die den Weiterbetrieb des unrentablen Werks ermöglicht hätte, heißt es einer Pressemitteilung von UPM. Die Papierfabrik Albbruck erwirtschafte seit Jahren Verluste und sei aufgrund ihres Alters und der relativ kleinen Maschinen nicht wettbewerbsfähig. Das Unternehmen will mit der Schließung des Werks Überkapazitäten am Markt abbauen. Über einen Sozialplan wird noch verhandelt.
Alle 34 Auszubildenden haben mittlerweile eine neue Stelle gefunden. In dem Werk wurden bis zu 320000 t Offsetpapiere in Rolle und für den Bogenoffset hergestellt. Die Formatschneideanlagen werden nach Plattling verlagert.
Die 1882 gegründete Papierfabrik ist das größte Unternehmen der 7300-Einwohner-Gemeinde Albbruck und einer der ältesten Industriebetriebe der Region.
BHA

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