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Für einen Kurswechsel in der Naturschutzpolitik in Nordrhein-Westfalen

Zu einem Kurswechsel in der Naturschutzpolitik hat der Grundbesitzerverband Nordrhein-Westfalen (GBV) die Landesregierung bei seiner Mitgliederversammlung in Arnsberg aufgerufen. Statt Land- und Forstwirte in Nordrhein-Westfalen ständig mit neuen Gesetzen und Novellierungen zu konfrontieren, sei es an der Zeit, auf die breite Kritik des ländlichen Raums zu hören und zu einer Naturschutzpolitik zurückzukehren, die alle mitnehme.

Die Mitglieder des „Aktionsbündnis ländlicher Raum“ – darunter auch der GBV – hätten „600.000 x Nein“ zu der von Minister Remmel und den Grünen vorgelegten Novellierung des Naturschutzgesetzes NRW gesagt. Ihre Kritik richte sich dabei nicht nur gegen einzelne Sachverhalte, sondern gegen die grundsätzliche Vorgehensweise von Umweltminister Johannes Remmel (Grüne). Statt die Kritik und Anliegen der Betroffenen ernst zu nehmen, bleibe Minister Remmel stur bei seiner Linie der Bevorzugung seiner Wählerklientel.
Alleingänge von Minister Remmel in der Kritik
„Die Novellierung des Landesnaturschutzgesetzes gehört zurück in die Schublade der Grundsatzabteilung des Umweltministeriums“, forderte Max Freiherr von Elverfeldt, Vorsitzender des Grundbesitzerverbandes in NRW. „Statt über das Ordnungsrecht muss Naturschutz in Kooperation mit den Beteiligten erfolgen.“ Die Hand des Verbandes bleibe ausgestreckt, so Elverfeldt. Nur müsse der Minister die Angebote zum konstruktiven Dialog auch annehmen und nicht weiter seine Alleingänge fortsetzen.
Der Grundbesitzerverband NRW e.V. (GBV) vertritt seit 1949 die Interessen des land- und forstwirtschaftlichen Grundeigentums. Er ist Mitglied des „Aktionsbündnis Ländlicher Raum“, einem Zusammenschluss von 17 unabhängigen Organisationen aus Landwirtschaft, Grundbesitzern, Forst, Gartenbau, Jagd und Fischerei. Sie vereinigen die Interessen von mehr als 600.000 Mitgliedern. Ihr gemeinsames Anliegen ist die Aufrechterhaltung und Förderung aktiver ländlicher Räume mit einer starken und wettbewerbsfähigen Wirtschaft. Unter dem Motto „Kein Stillstand auf dem Land!“ bündeln sie ihre gemeinsamen Interessen gegen staatliche Überregulierung und die damit verbundenen Einschränkungen für eine zukunftsorientierte Entwicklung ländlicher Räume.
Grundbesitzerverband NRW

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