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Führungsspitze von Sachsenforst neu aufgestellt

Nach dem Wechsel des Geschäftsführers zu Beginn des Jahres 2019 erfolgten im Staatsbetrieb Sachsenforst weitere Personalentscheidungen in der Führungsspitze. 

Anlass für die Veränderungen ist die Verabschiedung des stellvertretenden Geschäftsführers und Leiter des Forstbetriebes, Reiner Lehmann, in den wohlverdienten Ruhestand. „Reiner Lehmann hat in über vierzig Dienstjahren die Veränderungsprozesse in der staatlichen Forstverwaltung maßgeblich mitgestaltet und geprägt“, würdigte Landesforstpräsident und Geschäftsführer von Sachsenforst Utz Hempfling den Oberlausitzer bei seiner Verabschiedung. „Er hat alle entscheidenden Organisationsveränderungen mit vorbereitet und in Leitungspositionen aktiv umgesetzt.“ Als gestandener Forstmann hat Lehmann insbesondere den staatlichen Forstbetrieb in Sachsen mit guten Ergebnissen überaus erfolgreich geführt, wegweisende Innovationen verankert und effiziente Strukturveränderungen vorgenommen.

Reiner Lehmann. Foto: Andy Gerstenberger, Sachsenforst

 

Zum neuen stellvertretenden Geschäftsführer ist Mike Eller (Jahrgang 1960) ernannt worden. Der in Hessen geborene und aufgewachsene Forstmann ist seit 26 Jahren in der sächsischen Forstverwaltung tätig. Seit der Gründung von Sachsenforst 2006 ist Eller – mit zwei Unterbrechungen (Leiter der Oberen Forst- und Jagdbehörde im Sachsenforst sowie Personalabteilungsleiter im Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie) – verantwortlich für die Abteilung „Personal, Organisation, Recht“. Zuvor war der leitende Forstdirektor langjähriger Leiter des Referates „Forstpolitik, Oberste Forst- und Jagdbehörde“ im Umweltministerium.

Mike Eller. Foto: Andy Gerstenberger, Sachsenforst

 

Neuer Leiter der Abteilung „Forstbetrieb“ ist Thomas Rother (Jahrgang 1973). In über 20 Jahren in der sächsischen Forstverwaltung hat sich Rother in verschiedenen Positionen verdient gemacht. Im neu gegründeten Staatsbetrieb war er ab 2006 für den Aufbau des Büros der Geschäftsführung und der Pressestelle verantwortlich. Als zuständiger Leiter des Referates „Forsteinrichtung, Waldbewertung, Waldinventuren“ im Kompetenzzentrum Wald und Forstwirtschaft von Sachsenforst entwickelte Rother ein zweistufiges Inventur- und Planungsverfahren für eine zielgerichtete Steuerung der Waldentwicklung und etablierte das Verfahren überaus erfolgreich in bestehende Betriebsabläufe. Zuletzt hat er den Forstbezirk Chemnitz geleitet.

Thomas Rother. Foto: Archiv Sachsenforst

 

Bereits zum 1. März 2019 übernahm Susanne Scholz (Jahrgang 1970) die Leitung der Abteilung „Finanzmanagement“ sowie die Verantwortung als Beauftragte für den Haushalt im Sachsenforst. Scholz folgt auf Ullrich Scheidereit, der zu Jahresbeginn ins Umweltministerium wechselte, und komplettiert mit Dr. Dirk-Roger Eisenhauer als Leiter des Kompetenzzentrums Wald und Forstwirtschaft sowie Katrin Müller als Leiterin der Oberen Forst- und Jagdbehörde die Abteilungsleitung im Sachsenforst.

Bestens aufgestellt …

„Ich freue mich außerordentlich über meine neue Führungsspitze“, zeigt sich Hempfling zufrieden. Nach verheerenden Stürmen, einer ausgeprägten Dürre und dem massenhaften Borkenkäferbefall steht Sachsenforst wie alle Forstbetriebe in Sachsen vor großen Herausforderungen. „Mit dem neu zusammengestellten Führungsgremium ist Sachsenforst bestens aufgestellt, um in der aktuellen Krisensituation handlungsfähig zu sein“, so Hempfling abschließend.

Staatsbetrieb Sachsenforst

Der Staatsbetrieb Sachsenforst bewirtschaftet und verwaltet rund 205.000 Hektar Staatswald im Eigentum des Freistaates Sachsen nach den Grundsätzen eines naturnahen Waldbaus in zwölf Forstbezirken und drei Schutzgebietsverwaltungen. Im Privat- und Körperschaftswald übernimmt Sachsenforst Aufgaben der Beratung und des Wissenstransfers sowie forstliche Dienstleistungen. Sachsenforst ist Obere Forst- und Jagdbehörde sowie als Amt für Großschutzgebiete zuständig für die Verwaltung und Entwicklung des Nationalparks „Sächsische Schweiz“, des Biosphärenreservates „Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft“ und der Großnaturschutzgebiete „Königsbrücker Heide“ und „Gohrischheide und Elbniederterrasse Zeithain“. Mit dem im Sachsenforst integrierten Kompetenzzentrum Wald und Forstwirtschaft wird die Wissens- und Informationsbasis für eine ökologisch nachhaltige Waldbewirtschaftung kontinuierlich weiterentwickelt.

Weitere Informationen zum Staatsbetrieb Sachsenforst im Internet unter www.sachsenforst.de

Red./Sachsenforst

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