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Unabhängige Kontrollen sind bei Holz und Papier unerlässlich

FSC-Zertifizierung in Baden-Württemberg

Das Land Baden-Württemberg wird die Zertifizierung nach FSC (Forest Stewardship Council) für landeseigene Staatswaldflächen im Mai 2014 abschließen. Darüber informierte Forstminister Alexander Bonde am 23. April in Stuttgart: „Der Staatswald ist besonders dem Allgemeinwohl verpflichtet und übernimmt eine Vorbildfunktion in der umweltgerechten, sozial verträglichen und ökonomisch sinnvollen Waldbewirtschaftung. Wir wollen sicherstellen, dass auch zukünftige Generationen einen verantwortungsvoll bewirtschafteten Wald mit funktionierendem Ökosystem vorfinden. Gleichzeitig soll die langfristige wirtschaftliche Nutzung von Holz als bedeutendem nachwachsendem Rohstoff möglich sein. Die Landesregierung lässt deshalb die landeseigenen Staatswaldflächen nach dem anerkannten FSC-Standard zertifizieren.“
Im Zuge der FSC-Zertifizierung verzichte der Landesbetrieb ForstBW im Staatswald beispielsweise bei der regulären Waldbewirtschaftung zukünftig auf den Einsatz von Pestiziden und auf großflächige Kahlhiebe. Die Vitalität der Waldböden bleibe dauer-haft erhalten durch eine schonende Befahrung und eine standortangepasste Nutzung.
„Die moderne Waldbewirtschaftung, die bereits im etablierten Alt- und Totholzkonzept zum Tragen kommt, ergänzt der Landesbetrieb ForstBW durch die neue Waldbaurichtlinie und die Gesamtkonzeption Waldnaturschutz. FSC ist damit so etwas wie ein Öko-Siegel für den Wald“, so Minister Bonde. Die unabhängigen Auditoren überprüften auch die Anforderungen an die Arbeitssicherheit und die Gesundheitsvorsorge.
MLR Baden-Württemberg

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