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FSC-Siegel würde Schweighofer 4,7 Mio. € kosten

Am 19. April wurden von FSC International die endgültigen Rahmenbedingungen veröffentlicht, nach deren Erfüllung die Holzindustrie Schweighofer wieder das FSC-Zeichen führen könnte. Dabei geht es natürlich auch um Geld.

So soll das österreichische Unternehmen einen Fonds mit 700.000 € gründen und zehn Jahre lang jährlich mit weiteren 400.000 € dotieren. In Summe wären also 4,7 Mio. € in diesen Pool einzuzahlen. Verfügen könnten Stakeholder darüber, um deren Projekte zu finanzieren.

Bereits im Dezember 2017 hatte FSC im ersten Entwurf des „Conditions Frameworks“ auf 27 Seiten jene Bedingungen formuliert, die die Holzindustrie Schweighofer erfüllen muss, um wieder zum FSC-Siegel zugelassen zu werden. Dazu zählen etwa die Veröffentlichung der Lieferantenliste, die Nachvollziehbarkeit der gesamten Lieferkette, und die Rückerstattung der Untersuchungskosten an FSC. Die geforderte Geldleistung kommt zusätzlich zu den genannten Vorschriften.

Das FSC-Dokument (in Englisch)  ist hier abrufbar

holzkurier.com

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