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FSC: Fristverlängerung im Controlled-Wood-System

Wenn FSC-Mix-Produkte hergestellt werden, werden zertifizierte Herkünfte mit kontrollierten Herkünften (Controlled Wood) gemischt. Damit Materialmengen als „Controlled Wood“ deklariert werden können, müssen Nachweise zur Herkunft vorliegen und zu den Herkünften eine Risikobewertung vorgenommen werden, ob inakzeptable Praktiken vorkommen können oder nicht. Beim Ergebnis, dass das Risiko nicht niedrig ist, ist der Holzstrom bis zurück zur Bewirtschaftungseinheit zurückzuverfolgen und zu prüfen.
Für die Risikobewertung gibt es zwei Formen: Eine nationale Risikobewertung (National Risk Assessement), die nach festgelegten Verfahren mit öffentlicher Anhörung durch eine anerkanntes Gremium hergeleitet wird. Sowie die Risikobewertung durch Unternehmen (Company Risk Assessement) selbst.
Frist wird auf 31.12.2015 verlängert
Zur Verbesserung der Konsistenz des FSC-Systems wurde beschlossen, dass unternehmenseigene Risikobewertungen bis 31.12.2014 auslaufen müssen. Diese Frist wird nun auf 31.12.2015 verlängert. Die Begründung: Das Inkrafttreten des zutreffenden Controlled-Wood-Standards 40-005 ist für den Juli 2015 geplant.
Weitere Übergangsregeln werden rechtzeitig zum Inkrafttreten bekannt gegeben. Für eine Übergangzeit bis Ende 2017 können auch konsolidierte Unternehmensbewertungen nach den neuen strengeren Regeln eingesetzt werden.
Ab 2017 gibt es dann nur noch nationale Risikobewertungen.
FSC

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