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FSC zur EU-Holzhandelsverordnung

FSC zur EU-Holzhandelsverordnung

Am 3. März 2013 tritt Europäische Holzhandelsverordnung (EUTR) in Kraft. Die EUTR fordert ab diesem Stichtag von allen Unternehmen, die Holz und Holzprodukte auf den EU-Markt in Verkehr bringen, ein innerbetriebliches Sorgfaltspflichtverfahren. Dieses soll sicherstellen, dass Holz und Holzprodukte aus illegaler Fällung auf den europäischen Markt gelangen.
Damit das FSC-System alle Anforderungen aus der EUTR erfüllt war es notwendig, einige Anpassungen des Standards zur Produktkettenzertifizierung (FSC-STD 40-004) durchzuführen. Folgende den FSC-Standard ergänzende Regelungen sind in Kraft getreten:

• ADVICE-40-004-08: Nicht-FSC-konforme Ware (Non-conforming product). Diese Regelung soll zusätzlich gewährleisten, dass keine nicht-FSC-konforme Ware im System auftritt.
• ADVICE-40-004-09: Ausnahmeregelung für Komponenten mit geringem Anteil (Minor components derogations). Bisher waren unter bestimmten Umständen minimale Anteile von nicht zertifizierten Materialien unbekannter Herkunft in FSC-zertifizierten Produkten möglich. Weil die EUTR keine Toleranz für Materialien unbekannter Herkunft beinhaltet, hat der FSC in dieser Regelung das Thema neu festgelegt.
• ADVICE-40-004-10: Zugang zu Informationen über Holzart und -herkunft (Access to information regarding species and origin of timber). Die EUTR fordert u.a. genaue Angaben zu Holzart und Herkunft von importierter Ware. Der FSC macht Unternehmen mit dieser Regelung entlang der FSC-Produktkette auskunftspflichtig.

FSC

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