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Eine Waldbrandfläche im Stadwald Treuenbrietzen zwei Jahrte nach dem großen Waldbrand

Frisches Grün in Treuenbrietzen

Haben die Naturschützer am Ende gar nicht so unrecht? Sie betonen immer wieder, dass man die großen Schadflächen im Wald am besten einfach sich selbst überlässt. Die Natur helfe sich dann schon selbst.

Wenn man sich dieses Foto anschaut, könnte man es fast glauben. Es zeigt einen Bestand des Stadtwaldes Treuenbrietzen in Brandenburg, in dem  im Juni 2018 ein großer Waldbrand rund 150 ha Kiefernwald vernichtet hat. In einer benachbarten privaten Waldgenossenschaft kam noch einmal die gleiche Fläche hinzu. Anders als die Privatwaldbesitzer, die ihre verbrannten Bäume komplett geräumt haben, ließ die Stadt ihre Bäume jedoch stehen, wenigstens zum Teil.

So sieht es heute dort aus. Neben Wildkräutern haben sich zahlreiche Zitterpappeln, aber auch Weiden, Birken, Kiefern und Ahorn eingefunden. Die Fläche ist ein Teil des Forschungsprojektes Pyrophob, mit dem der Eberswalder Forscher Pierre Ibisch die Wiederbewaldung nach Waldbränden untersucht.

Unser Foto und ähnliche andere Fotos haben in den letzten Wochen viel Aufmerksamkeit erregt. Die Berliner Zeitung berichtete ausführlich, und auch das Magazin der Wochenzeitung Die Zeit brachte ein langes Streitgespräch zu dem Thema.

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Oliver Gabriel

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