Holzernte

Frischer Wind bei Werner

von Oliver Gabriel

Die Firma Werner präsentiert sich wieder in der forstlichen Öffentlichkeit. Am 19. November zeigte der Forstmaschinenhersteller aus Trier im Schwarzwald bei Freiburg vier Maschinen, drei davon waren Kundenmaschinen aus der Region.

Kalt und regnerisch ist es an diesem Novembertag im Auwald südlich von Freiburg. Im nahen Schwarzwald hat es schon geschneit. Michael Scharf, seit anderthalb Jahren Inhaber der Firma Werner, und Udo Busch, Vertriebsleiter Süd-West, hatten gleich drei Besitzer von Werner-Maschinen zu dieser Vorführung eingeladen. Die drei Unternehmer zeigten, was ihre Maschinen auf den engen Wegen und beim das Rücken mit Winde und Kran drauf hatten.

„Es ist uns wichtig, dass sich die Forstunternehmer über die neue Firma Werner-Scharf austauschen“, sagte Michael Scharf. Und da gab es eine Menge zu bereden. Denn anderthalb Jahre schwerer Arbeit an der Organisation der Firma Werner sind geleistet. Allem voran hat der neue Eigentümer den Service erreichbarer gemacht, die Ersatzteilversorgung beschleunigt, den Einkauf neu geregelt und die Qualität der Zulieferteile verbessert (s. Forst & Technik 11/2020).

Zeitgemäße Features

Bei allen Neuerungen in der Firma selbst: der Schwerpunkt dieser Vorführung lag auf dem bestehenden Produktprogramm. Wobei die Maschinen zeitgemäßer denn je wirkten. Da sind zum einen die leistungsverzweigten CVT-Getriebe zu nennen, die Werner bei allen Fahrzeugen einsetzt. Im Straßenverkehr und im normalen Rückebetrieb sind die automatischen CVT-Getriebe unschlagbar sparsam und schnell. Und wenn der Rückebetrieb schwer wird, z.B. in steilem Gelände oder auf schwerem Boden, dann kann man bei Werner-Scharf quasi einen „Geländegang“ zulegen. Das verdoppelt die Zugkraft, das CVT-Getriebe arbeitet dabei aber klaglos weiter genau in dem Bereich, für den es von ZF gebaut wird. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal von Werner-Scharf.

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Den vollständigen Artikel finden Sie in der Forst & Technik 1/2021.

Johannes Sebulke