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Franz Mutsch i. R.

Franz Mutsch i. R.

Dr. Franz Mutsch, Leiter der Abteilung Waldboden am österreichischen Bundesforschungszentrum für Wald (BFW) ist seit Anfang Mai 2013 im Ruhestand. Er trat 1981 in den Dienst des Instituts für Standort der ehemaligen Forstlichen Bundesversuchsanstalt, dem heutigen BFW. Von Beginn an war die Bodenanalytik sein fachlicher Schwerpunkt, 1990 wurde er zum Leiter der damaligen Abteilung Bodenkunde und Forstdüngung ernannt.

Mutsch begründete die Bodenanalytik am BFW und entwickelte die Labormethoden stetig weiter. Seine Verdienste lagen vor allem in der hohen Qualität der Laboranalysen, die dem BFW national als auch international hohe Reputation einbrachte. Die im Rahmen des europaweiten Monitoring-Programmes durchgeführte Waldbodenzustandsinventur (WBZI) war ein weiterer Meilenstein seiner Karriere. Diese Erhebung lieferte wertvolle Daten über die österreichischen Waldböden, welche die Basis vieler Modellierungen sind und auch heute noch nachgefragt werden. Mutsch wirkte bei der internationalen Harmonisierung der Labormethoden maßgeblich mit. Aus der ersten Wiederholungsaufnahme, dem EU-ko-finanzierten Projekt BioSoil, konnte er Veränderungen des Waldbodenzustandes aufzeigen.

Franz Mutsch war aufgrund seiner hohen Fachkompetenz in vielen Fachgremien tätig, wie ÖNORM, Fachbeirat für Bodenschutz und Bodenfruchtbarkeit des BMLFUW, Forest Soil Expert Panel und dem deutschen Gutachterausschuss für Forstliche Analytik (GAFA). Wir wünschen ihm alles Gute im wohlverdienten Ruhestand.

 

Dr. Ernst Leitgeb

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