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Die neue Kransteuerung des Ponsse Bison ist nicht nur kraftvoll, sondern auch feinfühlig

Der erste Ponsse Bison Active Frame

Anfang März hat Ponsse in ganz Europa seine Roadshow abgesagt. Eine Chance, den neuen Forwarder Bison Active Frame im Einsatz zu sehen, war dahin. Nur gut, dass wir schon das Forstunternehmen Bernd Schmitting besucht haben. Es hat im September 2019 den ersten Bison in Deutschland gekauft.

Letztes Jahr im Herbst begann bei Ponsse in Finnland die Produktion des Forwarders Bison Active Frame. Der deutsche Händler Wahlers Forsttechnik ging schon zuvor mit einer Maschine auf eine Demotour, die im September auf den DLG Waldtagen endete. Mittlerweile sind fünf Maschinen verkauft. Die erste war die besagte Vorführmaschine, die am 26. September mit 412 Betriebsstunden an das niedersächsische Forstunternehmen Bernd Schmitting in Schwaförden ging. Wir haben uns auf den Weg gemacht, um über die Erfahrungen mit dem 16-t-Forwarder zu sprechen.

„Wir haben die Maschine im Harz ausprobiert“

Den Fahrer Kevin Wachendorf treffen wir im Forstbetrieb des Fürsten zu Schaumburg-Lippe am Mittellandkanal bei Petershagen. Er rückt Fichten-Käferholz in Containerlängen und als 3-m-Industrieholz. Wie er erzählt, war er im vergangenen Sommer zusammen mit vier Fahrerkollegen bei einer Bison-Vorführung im Harz, um die Maschine auszuprobieren. „Wir sind jeder etwa zwanzig Minuten gefahren, wir haben 5-m-Abschnitte geladen, sind 300 m zum Polter gefahren und haben das Holz abgeladen. Obwohl wir ganz unterschiedliche Fahrweisen haben, waren wir uns hinterher alle einig: diese Maschine ist einfach genial.“

 

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Wie der Scorpion bei den Harvestern

Sonst ist der Bison gar nicht so anders als zum Beispiel der beliebte Ponsse Buffalo, den es auf Wunsch auch mit der Kabinennivellierung Active Frame gibt, die beim Bison zur Standardausstattung zählt. Die Maße sind bis auf die Höhe mehr oder weniger identisch, die Motorleistung auch. Allerdings besitzt ein ein stärkeres Mitttelgelenk und kann trotz Nivellierung mit einem Frontpolter bestellt werden. Außerdem fährt er auf 16-t-Achsen, die einen weiteren Radstand haben als die 14-t-Achsen des Buffalo.

Teurer ist der Bison auch. Aber das relativiert sich, wenn man die Vorteile in der Produktivität und beim Kraftstoffverbrauch gegenrechnet. Der Bison ist eben kein normaler Forwarder, sondern er entspricht von der Innovationsdichte her eher dem Scorpion bei den Ponsse-Harvestern.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Forst & Technik 4/2020.

Oliver Gabriel

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