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Die „Schnellen Einsatzeinheit Bergung Ausland“ des THW im Einsatz im zerstörten Beirut

Forstwirtschaftsmeister Frank Cöppicus aus Arnsberg hilft in Beirut

Hilfsorganisationen aus der ganzen Welt sandten Helfer in die Unglücksregion. Einer von ihnen ist Forstwirtschaftsmeister Frank Cöppicus, Mitarbeiter von Wald und Holz NRW. Der 48-jährige Arnsberger ist als Mitglied im Ortsverband Arnsberg für das Technische Hilfswerk (THW) vor Ort.

Forstwirtschaftsmeister Frank Cöppicus (3. v. l.) ist Mitglied der „Schnellen Einsatzeinheit Bergung Ausland“ des THW.
Forstwirtschaftsmeister Frank Cöppicus (3. v. l.) ist Mitglied der „Schnellen Einsatzeinheit Bergung Ausland“ des THW. Foto: THW/Wenzel

Voraussetzung für den Einsatz im Libanon war, dass das Land das Hilfsangebot der Bundesregierung annimmt, Hilfskräfte des THW in die Region zu senden. Die Zusage erfolgte rasch und so wurden die Angehörigen der „Schnellen Einsatzeinheit Bergung Ausland“ (SEEBA) umgehend benachrichtigt. Für Frank Cöppicus ging ab da alles ganz schnell. Seit Mitte vergangener Woche (Anfang August) sucht er nun mit seinen Kollegen unter den Trümmern nach Verschütteten und hilft bei den Bergungsarbeiten.

Engagement seit fast 30 Jahren

Frank Cöppicus im nächtlichen Einsatz in Beirut
Frank Cöppicus im nächtlichen Einsatz in Beirut Foto: THW/Wenzel

Der Arnsberger ist bereits seit 29 Jahren als ehrenamtlicher THW-Helfer tätig. Bei Wald und Holz NRW ist Cöppicus Lehrkraft im Forstlichen Bildungszentrum in Arnsberg. Bereits für seine Ausbildung zum Bergungsspezialisten wurde er vom Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen freigestellt. „So ein Engagement unterstützen wir natürlich gerne“, bestätigte Andreas Wiebe, Leiter von Wald und Holz NRW. „Wir danken Frank Cöppicus für seinen tatkräftigen und vorbildlichen Einsatz im Krisengebiet“.

Hintergrund

Am 4. August 2020 ereignete sich im Hafen von Beirut eine verheerende Detonation. Grund dafür war vermutlich ein Feuer, das rund 2.750 Tonnen Ammoniumnitrat in einem Lager zur Explosion brachte. Noch kilometerweit entfernt zerbarsten Fenster, Gebäude stürzten durch die Druckwelle der Detonation ein. Kurze Zeit später zeigt sich das ganze Ausmaß der Katastrophe: ganze Stadtteile liegen in Trümmern und sind unbewohnbar. Mit der Tragödie gehen auch zahlreiche menschliche Schicksale einher. Viele Einwohner sind noch verschüttet, viele Menschen wurden obdachlos.

Quelle: Wald und Holz NRW

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