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Forstwirtschaftliche Vereinigung Schwarzwald berichtet

Die erste Generalversammlung unter der neuen Firmierung Forstwirtschaftliche Vereinigung Schwarzwald eG (FVS eG) fand Ende März in der Stadthalle Haslach statt.

Aus dem Bericht des geschäftsführenden Vorstands, Joachim Prinzbach, ging hervor, dass im Jahr 2010 bei leicht rückläufigen Volumen von rund 280000 m³, aufgrund der gestiegenen Rundholzpreise der Umsatz auf rund 14 Mio. € (inkl. Provisionsgeschäfte) gesteigert werden konnte. Basis für das Ergebnis im Jahr 2010 und vor allem für steigende Volumen in den nächsten Jahren, so Prinzbach, ist die intensive Kooperation und gute Zusammenarbeit mit den Mitgliedern und Revierleitern. Für 2011 geht Prinzbach von einer guten Nachfrage bei stabilem, deutlich überdurchschnittlichen Preisniveau aus. Eine für die Waldbesitzer sehr erfreuliche Perspektive, auf die mit kräftigem und kontinuierlichem Einschlag reagiert werden sollte.

Landesforstpräsident Max Reger, der auch dem Beratenden Beirat der FVS eG angehört würdigte die gute Arbeit der Waldbesitzer und signalisierte für die Zukunft weitere Unterstützung und gute Zusammenarbeit durch die Forstverwaltung und durch den Landesbetrieb Forst BW.

Philipp Freiherr von und zu Guttenberg, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW) zollte hohes Lob: „Sie haben die Möglichkeiten aus dem Bundeswaldgesetz genutzt und sich in der Waldbewirtschaftung dem Bereich der forstlichen Dienstleistungen und im Holzverkauf gut aufgestellt.“ Guttenberg zeigte aber auch auf in welchem Spannungsfeld sich die Schwarzwälder Waldbesitzer bewegen. Das Zusammenspiel zwischen Industrie, Energieversorgern, Gesetzgebern, EU-Plänen und EU-Recht sei hoch komplex und von Lobbyarbeit geprägt. Es wirkt aber intensiv auf die Forst- und Holzwirtschaft in der Region ein. Die hiesigen Waldbesitzer, so der Präsident der AGDW weiter, leisten hervorragende Arbeit, diese gilt es aber politisch auch darzustellen.

FVS

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