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AGDW – Die Waldeigentümer vertritt als Dachverband für 13 Landesverbände die Interessen der über zwei Millionen privaten und körperschaftlichen Waldbesitzer in Deutschland.

Forstwirtschaft leistet entscheidenden Beitrag für den Klimaschutz

Der Präsident der AGDW – Die Waldeigentümer, Philipp Freiherr zu Guttenberg, begrüßte die Fortsetzung der Klimaverhandlungen mittels des 6. Petersberger Klimadialogs: „Der Petersberger Klimadialog ist eine Brücke zur UN-Klimakonferenz im Dezember, die zu international verbindlichen Reduktionsvereinbarungen führen muss. Ohne verpflichtende Vereinbarungen für alle Staaten lassen sich die Treibhausgasemissionen nicht begrenzen.“
Anlässlich des Klimadialogs forderte der Präsident die Einbindung der Forstwirtschaft in die Verhandlungen.
Die Forstwirtschaft in Deutschland sei ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und leiste mit ihrer nachhaltigen Waldbewirtschaftung einen erheblichen Beitrag zum globalen Klimaschutz. Die Ankündigung einer Waldallianz und das Werben für eine eigenständige UN-Waldpolitik durch Bundesminister Schmidt seien bereits gute Signale aus der Bundesregierung, so der AGDW-Präsident.
Warum die Branche in die Klimadialoge einbezogen werden muss
An den Klimadialogen müsste eine Branche wie die Forst- und Holzwirtschaft partizipieren, da sie mit einem Jahresumsatz von rund 170 Mrd. €, gut 180.000 mittelständisch geprägten Unternehmen und fast 1,3 Mio. Beschäftigten ein tragender Wirtschaftsfaktor in Deutschland ist. „Die Unternehmen der Forst- und Holzwirtschaft leisten einen entscheidenden Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilität in Deutschland“, sagte der Präsident.
Zudem richte die Erderwärmung bereits erhebliche Schäden an, auf die sich Waldeigentümer und Holzproduzenten längst einstellen müssten. Dazu zählen trockene Sommer, eine steigende Waldbrandgefahr, eine Zunahme extremer Wetterverhältnisse, die Entstehung neuer Schädlinge und eine Veränderung der Vegetation. „Es gibt eine ganze Reihe von guten Gründen, warum diese Branche an den Klimaverhandlungen partizipieren muss.“
Gleichzeitig tragen die Waldeigentümer mit einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung entscheidend zum Klimaschutz bei. Die Ernte und Weiterverarbeitung von Holz führe jährlich zu einer Einsparung von rund 105 Mio. t Kohlendioxid. „Eine nachhaltige Waldbewirtschaftung weist die beste Klimaschutzleistung auf“, sagte Philipp Freiherr zu Guttenberg. „Gerade junge Baumbestände sind die effektivsten CO2-Senken.“
Diese Fakten seien zu wenig bekannt. Immer wieder werde mit vermeintlichen Naturschutzmaßnahmen, die Wälder aus einer wirtschaftlichen und nachhaltigen Nutzung herausnehmen, der Klimaschutz torpediert. „Um entscheidende Erfahrungen einzubringen, muss die Forstwirtschaft in die Klimadialoge einbezogen werden.“
AGDW – Die Waldeigentümer

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