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Sachsenforst stellt die Projektergebnisse zur Unterrichtsentwicklung für angehende Forstwirte im Rahmen des Fachkolloquiums „Forstwirtausbildung 4.0 – Der Anfang ist gemacht“ in Eibenstock vor.

Forstwirtausbildung 4.0 bei Sachsenforst

Heute (20.9.2018) stellt Sachsenforst die Projektergebnisse zur Unterrichtsentwicklung für angehende Forstwirte im Rahmen des Fachkolloquiums „Forstwirtausbildung 4.0 – Der Anfang ist gemacht“ in Eibenstock dem interessierten Fachpublikum vor.

Das 2015 von Sachsenforst ins Leben gerufene Projekt verfolgt das Ziel, den Unterricht angehender Forstwirte – umgangssprachlich auch Waldarbeiter genannt – an der überbetrieblichen Forstlichen Ausbildungsstätte Morgenröthe zu modernisieren und an das digitale Zeitalter und den technologischen Fortschritt anzupassen.

„Die Bedürfnisse und Ansprüche von Auszubildenden sind heute nicht mehr die gleichen wie vor zehn, zwanzig oder dreißig Jahren“, gibt Landesforstpräsident Prof. Dr. Hubert Braun zu bedenken. „Die künftigen Auszubildenden der ‚Generation Z‘ – sprich die im neuen Jahrtausend Geborenen – pflegen einen selbstverständlichen Umgang mit digitalen Medien und besorgen sich ihre Informationen eher über das Internet statt aus Büchern, wie es noch in meiner Generation üblich war.“

Die hohe Relevanz der Projektergebnisse wird durch die große Nachfrage nach Ausbildungsplätzen zum Forstwirt unterstrichen. Die Bewerbungen auf die Forstwirtausbildung übersteigen die 40 jährlich von Sachsenforst angebotenen Plätze um ein Vielfaches. Hinzu kommen in diesem Jahr 15 Auszubildende aus privaten und kommunalen Forstbetrieben. Die große Nachfrage ist nicht verwunderlich: das Berufsbild ist vielseitig und abwechslungsreich. Forstwirte arbeiten in und mit der Natur, aber auf dem neusten technologischen Stand.

„Das Unterrichtsentwicklungsprojekt hat eine, auch von den Auszubildenden wahrgenommene Verbesserung der Unterrichtsgestaltung bewirkt“, bekräftigen Reinhild Becher und Benno Weber. Die beiden Trainer des projektbegleitenden Beratungsunternehmens leiten diese Ergebnisse aus den intensiven Befragungen von Lehrlingen und Ausbildern ab.

Begleitet wird das Kolloquium von einer Leistungsschau der Forstlichen Ausbildungsstätte Morgenröthe auf dem Außengelände des Tagungsortes. Auszubildende des zweiten und dritten Lehrjahres stellen forstliche Arbeitsgeräte, Maschinen, Arbeitsverfahren und Seilklettertechnik vor, üben sich in der Holzbearbeitung und messen sich gegenseitig in einem Astungswettkampf.

Zum Konzept der Unterrichtsentwicklung

Im Rahmen des dreijährigen Projektes wurden durch zwei Trainer des Unternehmens Becher Beratung&Service Konzepte zur Unterrichtsgestaltung erarbeitet, regelmäßige Workshops und Fortbildungen durchgeführt sowie die der überbetrieblichen Forstlichen Ausbildungsstätte Morgenröthe in ausgewählten Unterrichtseinheiten begleitet. Die überbetrieblichen Kurse wurden grundlegend konzeptionell überarbeitet und Unterrichtsmaterialien in der elektronischen Lernplattform „LernSax“ eingestellt, so dass sie den Lehrlingen jederzeit digital zur Verfügung stehen.

Die Bildungsplattform LernSax kann im Internet unter www.lernsax.de erreicht werden. Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten bei Sachsenforst gibt es online unter: www.sachsenforst.de

Staatsbetrieb Sachsenforst

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