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Forstunternehmer fordern Anteil an Rundholzpreissteigerungen

Forstunternehmer fordern Anteil an Rundholzpreissteigerungen

Der Deutsche Forstunternehmerverband e.V. (DFUV) fordert nach den aktuellen Preissteigerungen
im Rundholzbereich eine angemessene Vergütung der forstlichen Dienstleistungen.

Der Vorsitzende des Deutschen Forstunternehmer-Verbandes e.V. (DFUV), Hans-Jürgen Narjes, fordert mit Blick auf die aktuellen Preissteigerungen für Rundholz von den Waldbesitzern, die Dienstleistungen der Forstunternehmer angemessen zu vergüten.
„Nach den Preissteigerungen der letzten Monate fordern wir, dass uns die Waldbesitzer diesbezüglich entgegen kommen. Die schon in den Jahren vor 2006 seitens des Waldbesitzes zugesagte Teilhabe an Rundholzpreissteigerungen, die nur mit wenigen Ausnahmen bei einigen Großwaldbesitzern und wenigen FBGen eingelöst wurden, muss nun endlich greifen. Für die Unternehmer ist die Schmerzgrenze erreicht. Es gibt nun endlich Luft nach oben. Diese Phase müssen wir nutzen“, so Narjes in einer Pressemitteilung.
An die Adresse der eigenen Branche appellierte Narjes dringend, Preisdisziplin zu halten und keine weiteren Dumpingpreise auf Anfragen bzw. Ausschreibungen hin abzugeben. Es gehe dabei nicht um billige Kosmetik, sondern um die betriebswirtschaftliche  Existenzsicherung der Betriebe, die schmerzhafte Jahre während der Krise verkraften mussten und unternehmerisch noch lange nicht über den Berg seien.
DFUV/Red.

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