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Das aktuelle Heft. Forst&Technik.

Die August-Ausgabe der Forst & Technik hat folgende Themen:

  • Holzbringung: Die neue Norm für Funkfernsteuerungen
  • Deutscher Waldpreis: Das sind die Gewinner
  • Kern Forstmaschinen: Ein Harvester mit 18 m Reichweite

Werden Sie Mitglied

Werfen Sie doch bitte mal einen Blick auf die Seite 47 dieser Forst & Technik. Sie finden dort eine Anzeige des Deutschen Forstunternehmerverbandes (DFUV). Wir drucken die Imageanzeigen des Verbandes jetzt seit einigen Monaten ab, weil wir ihm auf diese Weise gerne dabei unterstützen, die Mitgliederbasis in seinen Landes­verbänden zu stärken. Denn das ist einer der Gründe für diese Aktionen.

Wenn man sich mit Unternehmern unterhält, hört man zum Thema Verbands­mitgliedschaft allerdings viele Meinungen. Manche machen lieber ihr eigenes Ding und haben keine rechte Meinung zu ihrer Branchenvertretung. Andere sparen sich die angeblich zu hohen Beiträge – und spekulieren wohl auch damit, dass sie von der Arbeit der Verbände auch so profitieren. Außerdem gibt es noch jene, die ohnehin bezweifeln dass die Verbände etwas für sie bewirken können. Böse wird es, wenn Unternehmer den Vorständen unterstellen, dass sie bei der Preis­treiberei an vorderster Front mitmischen. Oder sagen, dass ihre Kollegen nur Mitglied sind, weil sie wirtschaftlich schwach auf der Brust sind.

Zwei Dinge sind jedoch sicher. Erstens: Jeder Forstunternehmer muss natürlich selbst wissen, ob eine Mitgliedschaft für ihn sinnvoll ist oder nicht. Und zweitens: Ohne Verbände geht es nicht. Das zeigen zwei Beispiele der letzten Wochen. Dabei kommen wir zunächst wieder auf die Seite 47 zu sprechen. Sie spielt darauf an, dass die niedersächsische Regierung mit den Naturschutzverbänden NABU und BUND unter anderem vereinbart hat, bei der Holzernte im Landeswald die Setz- und Brutzeiten stärker zu beachten als das heute der Fall. Das könnte zu einem Einschlagsstopp im Landeswald führen – mit kata­strophalen Auswirkungen auf die Auftragslage der Forstunternehmen (S. 10 / 11). Das Schlimme an der Abmachung ist, dass die Forstbranche von den Gesprächen ausgeschlossen war. Um dagegen vorzugehen, ist der Unternehmer­verband AfL Niedersachsen jetzt der Allianz Wald und Forstwirtschaft beigetreten Er vertritt dort zusammen mit anderen Verbänden die ureigensten Interessen eines jeden Forstdienstleisters gegenüber der Politik. Und das mit umsomehr Gewicht, je mehr Mitglieder er im Rücken hat.

Ein anderes Beispiel ist die Missachtung der gesetzlichen Kabotageregelungen beim Holztransport. Es gab zuletzt zwei Schwerpunktkontrollen, die bestätigt haben, dass die Beschwerden der deutschen Holztransporteure keine Jammerei sind, sondern der Wahrheit entsprechen (S. 6). Zustande gekommen sind sie aber erst nach wiederholten Hinweisen durch die Bundes­vereinigung des Holztransportgewerbes (BdHG).
Brauchen Sie noch mehr Beispiele, um sich einen Ruck zu geben? Im Saarland hat Forstunternehmer Max Paszinger das kürzlich geschafft (S. 44 – 46). In seinem Fall wegen der spezifischen Probleme in diesem Bundesland. Aber die gibt es ja überall.

Artikel aus der Forst & Technik Redaktion

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