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Forststudierende aus Tharandt im Dreiländereck

Eine Gruppe von Forststudierenden der TU Dresden (Tharandt) erkundete das Dreiländereck zwischen dem südlichen Baden-Württemberg, dem benachbarten Elsass in Frankreich sowie der Nordwestschweiz.

Inhaltliche Schwerpunkte der einwöchigen Exkursion, der ein Vorbereitungsseminar vorausging, bildeten verbindende Aspekte von Geologie und Bodenverbreitung, Landschafts- und Vegetationsentwicklung sowie Besiedlungs- und Kulturgeschichte. Von besonderem Interesse war die vielfältige grenzüberschreitende Zusammenarbeit entlang des Oberrheins, z.B. beim integrativen Hochwasserschutz durch multifunktionale Bewirtschaftung der Auenwälder. Aber auch Fragen und Probleme des Umwelt-Monitorings in Wäldern, einer nachhaltigen Flächenbewirtschaftung sowie des Boden-/Gewässer- und Naturschutzes sowie der Bodendenkmalpflege konnten mit Wissenschaftlern und Praktikern der drei Länder vor Ort diskutiert werden.

Michael Opiasa (Amt für Wald beider Basel) und Dr. Sabine Braun (IAP, Witterswil) bei der Erläuterung von Ergebnissen der Standortskartierung und des kantonalen Waldmonitorings in einem Kalkbuchenwald bei Sissach im Schweizer Jura. Foto: K. H. Feger

Geleitet wurde die internationale Exkursion von Prof. Karl-Heinz Feger und Dr. Lucas Kämpf. Das erstmals durchgeführte Lehrmodul, das durch die Eva Mayr-Stihl-Stiftung in Waiblingen maßgeblich finanziell unterstützt wurde, erlaubte interessante und spannende Einblicke in einen vielfältigen Natur- und Kulturraum im Herzen Europas.

KF

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