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Forstpräsident i.R. Peter Stoll 80 Jahre

Forstpräsident i.R. Peter Stoll 80 Jahre

Am 1. April 2011 vollendete Forstpräsident i.R. Peter Stoll sein 80. Lebensjahr. Stoll leitete von 1977 bis zum Eintritt in den Ruhestand 1996 die Forstdirektion Tübingen. Er machte sich u.a. um die Laubwaldbewirtschaftung in Baden-Württemberg verdient. So leitete er im Forstamt Langenau, das er 1967 übernahm, die Renaissance der Eichenwirtschaft in Baden-Württemberg ein und setzte mit der lange Zeit vernachlässigten Eichennachzucht deutliche Akzente.
Während seiner Zeit als Forstpräsident wurden zukunftsweisende waldbauliche Behandlungsmodelle insbesondere für die Laubwaldbewirtschaftung entwickelt. Ebenfalls setzte er wichtige Impulse bei der Zusammenarbeit mit dem Privatwald und im Waldnaturschutz. Mit diplomatischem Geschick, profundem Fachwissen und großer Kontaktfreude leitete er fast 20 Jahre die FD Tübingen. Dabei hat er sich immer wieder durch seine scharfe und treffende Problem­analyse und seine auf Ausgleich und Akzeptanz gerichtete Lösungskompetenz ausgezeichnet. Am Ende seiner Laufbahn hat er schließlich seine ganze Erfahrung als ehemaliger Personal- und Organisationschef in die damals anstehende strukturelle Neuordnung der Landesforstverwaltung eingebracht.
Nach seinem Ruhestand enga­gierte er sich als Präsident des Schwäbischen Albvereins. Seine herausragende Lebensleistung und sein ehrenamtliches Engagement wurden mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes gewürdigt. Peter Stoll genießt auch in seinem Ruhestand innerhalb und außerhalb der Forstverwaltung hohes Ansehen und große Wertschätzung.

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