Forstpolitik

Forstpolitik im Wahljahr 2021

Bearbeitet von Martin Steinfath

Im Zuge der anstehenden Bundestagswahlen am 26. September 2021 ist der Wald und seine Bewirtschaftung mehr denn je in den Fokus der Bundestagsparteien gerückt. Politisch werden die Weichen gestellt, die einen wesentlichen Einfluss auf die Waldbewirtschaftung und damit auf die Waldbesitzer haben werden. In AFZ-DerWald 15/2021 wird von Franz Thoma vom Deutschen Forstwirtschaftsrat (DFWR) daüber informiert.

Franz Thoma lenkt in AFZ 15 2021 den Blick auf die Ziele der einzelnen Parteien im Zuge ihrer Wahlprogramme zur Bundestagswahl 2021. Er betont, dass sich Forstpolitik nicht für kurzfristige parteitaktische Spiele eigne, sondern dass die Bewältigung der Klimakrise nicht nur national deutliche Taten erfordere. Der Klimawandel verursacht bereits jetzt enorme Schäden für die Menschheit und die Wirtschaft. Die teuerste Variante ist mit Sicherheit, nichts zu tun. Deutschland muss zwingend in Zukunft auch weiterhin nachhaltig und mit hohen Standards regionale Wertschöpfung betreiben können und seine Rolle als innovativer und nachhaltiger Bioökonomiestandort ausbauen, um einen ernst gemeinten globalen Beitrag zum Klimaschutz und Artenschutz zu leisten. Ein falsch verstandener Aktionismus im Sinne eines konsequenten Schutzgedankens auf den deutschen Wald bezogen, der das komplexe System „mit Mensch“ nicht berücksichtigt, wird uns unsere verschärften Klimaziele nicht erreichen lassen.

Wenn Sie detailliertere Informationen dazu wünschen, finden Sie hierzu einen Artikel in der digitalen Ausgabe von AFZ-DerWald