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Forstmesse Luzern 2017 mit erfolgreicher Bilanz: Holz verbindet

Mit rund 26.000 Eintritten war die 24. Ausgabe der Forstmesse in Luzern erneut eine sehr stark besuchte Messe. Neue Techniken und Maschinen zogen das nationale und internationale Publikum in Scharen an.

Viele Besucher kamen aus Italien, Österreich und aus skandinavischen Ländern. 280 Aussteller informierten über Innovationen und Leistungen der Forstbranche. Auffällig war, dass der Elektro-Antrieb an Bedeutung gewinnt, zumindest bei kleineren Motorgeräten. Die 24. Internationale Forstmesse wurde mit Referaten rund um den Schwerpunkt Schweizer Holz eröffnet. Regierungsrat Josef Hess ging in seinem Referat auf den Grundsatz der Waldpflege aber auch der wirtschaftlichen Nutzung ein und erwähnte als Hauptproblem im Holzbau, dass zu oft ausländisches Holz eingesetzt werde. „Es ist dieser bäumige Spirit, der uns so stark macht und nirgends so gut spürbar ist wie an der Forstmesse, wo sich Forstprofis, Waldeigentümer, Ausrüster und viele Fachleute zum Wissens- und Erfahrungsaustausch treffen“, sagte der ehem. Nationalrat Max Binder am Schluss seines zuversichtlichen Rück- und Ausblickes auf 20 Jahre aus nächster Nähe verfolgter Forstwirtschaft. Dass Holz verbindet, zeigte auch der symbolische Eröffnungsakt mit der Holzkette.

Messeauftritte mit Pepp

Mit guten Ideen die Nase vorn hatte WaldSchweiz. Der Verband machte auf sein neues Erscheinungsbild wie auch auf aktuelle Kletterkurse aufmerksam, bewarb das weiterentwickelte Verwaltungsprogramm Forstcontrol – das ein digitales Büro im Wald ermöglicht – und stellte die Messeneuheit Toolprotect vor. Lignum zeigte an der Forstmesse Luzern Flagge für  das Herkunftszeichen Schweizer Holz (HSH).

Der Messeauftritt des Verbands Forstunternehmer Schweiz stand im Zeichen der Sicherheit. Fünf Maschinenhersteller präsentierten wichtige Grundsätze zur Arbeitssicherheit zwischen Mensch und Maschine, damit Unfälle verhindert werden können.

Dreizehn Organisationen luden in eine wunderschöne Waldlandschaft mit eingebettetem „Waldsofa“ ein. Das „Waldsofa“ diente als Forum für moderierte Diskussionen rund um forstliche Themen wie Waldbiodiversität oder Gesamtarbeitsvertrag.

Hochkarätige Fachveranstaltungen

Das Seminar Holzindustrie, organisiert vom Departement Architektur, Holz und Bau der Berner Fachhochschule BFH, traf mit branchenübergreifenden Referaten zu Holzcluster Luzern, lokale Wertschöpfung mit Stromproduktion und der digitalen Vernetzung den Nerv der Zeit. Die von Experten der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften moderierte und gut besuchte Podiumsdiskussion vermittelte das Thema Inwertsetzung von Waldleistungen aus verschiedenen Blickwinkeln.

Am traditionellen Fachkongress von WaldSchweiz wurde das herausfordernde Miteinander von Wald und Wild lebhaft diskutiert. Gefunden wurden Ansätze zur optimalen Zusammenarbeit von Forst und Jagd und die Kommunikation als Schlüssel zu einem emotionalen Thema. „Holz ist ein Teil unseres Lebens“, so Messeleiter Marco Biland, „und wir konnten wiederum die Forstmesse bieten, wie man sie kennt und liebt!“

Die 25. Internationale Forstmesse findet vom 15. bis 18. August 2019 in Luzern statt.

Messe Luzern

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