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Forstmaschinen-Verkäufe erneut drastisch eingebrochen

Forstmaschinen-Verkäufe erneut drastisch eingebrochen

Die krisenbedingte Talfahrt der Verkaufszahlen bei Forstmaschinen setzte sich laut der Statistik des Kuratoriums Waldarbeit und Forsttechnik (KWF e.V.) 2009 im zweiten Jahr ungebremst fort.

Laut KWF wurden im Jahr 2009 in Deutschland insgesamt lediglich 220 neue Forstschlepper für den professionellen Forsteinsatz (Forwarder, Kombischlepper und Seil-/Kranrückeschlepper) und 31 neue Harvester verkauft. Die Zahl der verkauften Forwarder oder Tragschlepper sank demnach 2009 auf 78 (2008: 178). Bereits 2008 waren die Verkäufe um 40% eingebrochen. Die aktuellen Zahlen sind nun insgesamt ein nochmaliger deutlicher Rückgang der Gesamtstückzahl um 47%.

Der Einbruch konzentriert sich auf Harvester (Vollernter) und damit auf die kapitalintensivsten Maschinen. „Das Gesamtinvestitionsvolumen in CTL-Technik (Cut-to-Length oder Kurzholz-Technik) lag 2009 bei nur noch etwa 31 Mio. Euro (2008: 75 Mio.; 2007: 148 Mio.)“, so das KWF.

Die Durchschnittspreise liegen laut KWF für einen Forwarder bei 215.000 €, für einen Harvester bei 380.000 €, jeweils ohne Sonderausstattungen, Skonti oder Rabatte.

KWF/Red.

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