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Forstliche Langfristforschung für den Zukunftswald

Forstliche Langfristforschung für den Zukunftswald

Die Sektion Ertragskunde im Deutschen Verband Forstlicher Forschungsanstalten führte ihre Jahrestagung 2011 vom 6. bis 8. Juni in Cottbus durch. Die auch anlässlich des 140-jährigen Gründungsjubiläums der Hauptstation für das forstliche Versuchswesen in Preußen mit Sitz in Eberswalde stattfindende Exkursion führte in den Großraum Lieberose – Jänschwalde.

Organisiert wurde die diesjährige Tagung der Sektion Ertragskunde im Deutschen Verband Forstlicher Forschungsanstalten (DVFFA) von Mitarbeitern des Landeskompetenzzentrums Forst Eberswalde (LFE), welches sich als forstwissenschaftliche Nachfolgeinstitution der Hauptstation für das forstliche Versuchswesen in Preußen auf dem Gebiet des Landes Brandenburg versteht. Zu den Teilnehmern zählten Wissenschaftler der Fachgebiete Waldwachstumskunde, Waldbau und Waldökologie aus Deutschland, Polen, Österreich, Tschechien, Schweden und der Schweiz. Den 51 Teilnehmern wurden über die drei Veranstaltungstage verteilt 25 Fachvorträge und eine Exkursion angeboten.

Den Tagungsschwerpunkt umreißt Dr. habil. Matthias Noack vom LFE wie folgt: „Die Tagung widmete sich einer verstärkt kooperativen, überregionalen Führung und Auswertung langfristiger Versuchsanlagen, um den Erkenntnisgewinn zum sich vollziehenden ökologischen Wandel zielstrebig zu steigern. Weiterhin wurden Möglichkeiten einer gemeinsamen, bundeslandübergreifenden Versuchsanlage zu Fragen des Nährstoffentzuges infolge waldwirtschaftlicher Maßnahmen diskutiert.“

Bis Herbst 2011 wird ein Tagungsband zusammengestellt, den Interessenten über die Internetseite des DVFFA (http://www.dvffa.de) herunter laden können.

 

S. Loboda

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