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Forstleute und Waldbesitz für den Wald von Morgen

Forstleute und Waldbesitz für den Wald von Morgen

Zum Tag des Waldes am 21. März haben Vertreter von Wald und Holz NRW, dem Deutschen Forstwirtschaftsrat (DFWR) sowie dem Waldbauernverband NRW gemeinsam Fichten, Rotbuchen, Eichen und Douglasien in einen Buchen-Kiefer-Mischbestand gepflanzt.

Mit der Aktion unterstützen die Teilnehmer den Umbau der Wälder zu klimastabilen Mischwäldern.
„Der Klimawandel ist eine Entwicklung, die sowohl den Menschen als auch den Wald vor neue Herausforderungen stellt. Klimastabile Mischwälder für unsere Zukunft schaffen ist deshalb Voraussetzung, um für die Unsicherheiten der nächsten Jahrzehnte gerüstet zu sein“, sagte Andreas Wiebe, Leiter von Wald und Holz NRW.
Der Tag des Waldes findet seit den 1970er Jahren am 21. März statt. 2017 steht er unter dem Motto: „Unser Wald tut dir gut“ und geht damit auf die Beziehung zwischen Mensch und Wald ein.
Ursprünglich wurde der Tag von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um auf die globale Waldvernichtung aufmerksam zu machen. Waldvernichtung durch Raubbau ist in Nordrhein-Westfalen kein Thema, da niemals mehr geerntet wird, als nachwächst. Die Erhebungen der Bundes- und Landeswaldinventur belegen, dass die NRW-Waldflächen wachsen. Die Gefahr, vor der die Wälder hierzulande stehen, heißt Klimawandel.
Den Folgen des Klimawandels vorbeugen
Reinbestände sind in Zeiten des Klimawandels an sehr vielen Standorten nicht zukunftsfähig. Die steigenden Temperaturen entziehen den Bäumen zunehmend wichtige Energiereserven und machen sie damit anfällig für Schädlinge. Die Verteilung von Risiken des Klimawandels auf verschiedene Baumarten ist eine der wirkungsvollsten forstlichen Maßnahmen. Wald und Holz NRW investiert in den Umbau zu naturnahen und artenreichen Wäldern mit unterschiedlich alten und großen Laub-und Nadelbaumarten, die besser mit den Herausforderungen des Klimawandels zurechtkommen werden.
Kooperation für den Wald im Klimawandel
Ziel der Zusammenarbeit der Betriebe und Verbände ist es, die Wälder in NRW bestmöglich auf Veränderungen durch den Klimawandel vorzubereiten. „Nachhaltige Forstwirtschaft bedeutet für uns, dass Pflege und Bewirtschaftung der Wälder im Interesse ihres gesunden, stabilen und leistungsfähigen Zustandes, ihrer Multifunktionalität und im Interesse der Landeskultur und des Umweltschutzes erfolgen. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, setzen wir auf die stabile Partnerschaft mit den verschiedenen Akteuren der Forstwirtschaft“, erklärte Georg Schirmbeck, Präsident des DFWR, der als politisches Sprachrohr die Interessen der Forstwirtschaft deutschlandweit vertritt.
Die Leidenschaft der Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer zusammen mit dem Fachwissen der Forstleute von Wald und Holz NRW kommen vor allem dem Wald zu Gute. Dr. Philipp Freiherr Heereman, Vorsitzender des Waldbauernverbandes NRW, dankte Revierförster Dr. Georg Berkemeier stellvertretend im Namen der zahlreichen Teutoburger Waldbauern für seinen fachkundigen Einsatz um den Privatwald.
Diese gute Kooperation soll auch in Zukunft fortgeführt werden. Die Fachleute von Wald und Holz NRW stehen den Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern auf Wunsch mit Rat und Tat zur Seite.
Wald und Holz NRW

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