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Forstleute mit neuem Sprecher

Nicht nur der Mai macht alles neu sondern auch der Herbst. Ende Oktober wurde die neue Bundesleitung des Bund Deutscher Forstleute (BDF) gewählt. Ab jetzt hat die Vertretung der Forstleute in Deutschland auch einen neuen Sprecher.

Rainer Städing (Niedersachsen) folgt auf Jens Düring (Thüringen), der 14 Jahre lang die Außendarstellung des BDF organisierte und Ansprechpartner der Presse war.

In Zeiten von Klimakrise, Waldsterben und Personalnot ist die Rolle eines Pressesprechers von Forstleuten eine Herausforderung aber zugleich eine spannende Aufgabe. Viele Themen aus Wald-, Forst-, aber auch Gewerkschaftswelt wollen für die Allgemeinheit verständlich übersetzt und vermittelt werden.

Nachdem Ende Oktober zum Deutschen Forst-Gewerkschaftstag die Bundesleitung des BDF neu gewählt wurde, wechselt auch die Stimme der berufspolitischen und gewerkschaftlichen Vertretung der Forstleute in Deutschland. Sie wird weiterhin deutlich vernehmbar sein und für den Wald und die Forstleute streiten.

Rainer Städing, Förster aus Niedersachsen, wird künftig die zahlreichen Themen des BDF verständlich für Presse und Öffentlichkeit übersetzen und Ansprechpartner sein. Die Aufgabe des Pressereferenten ist – wie auch die meisten anderen Positionen im Verband – ehrenamtlich. Derzeit arbeitet Rainer Städing für die Niedersächsischen Landesforsten in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Er ist also bestens qualifiziert. Gleichzeitig ist er hoch motiviert und freut sich, auch nach seiner Pensionierung in fünf Monaten, weiter für die Forstwelt agieren zu dürfen.

„Die Arbeit für den Wald und als Förster ist an sich schon ein hoch befriedigend wenn auch anstrengend in dieser Zeit. Wenn man die Arbeit für den Wald dann aber noch der Gesellschaft nahebringen kann und für die Interessen des Waldes und der Forstleute weiter eintreten kann, dann ist das umso erfüllender“, so Städing über sein Engagement.

„Als Bundesleitung waren wir zunächst traurig über das Weggehen unseres bisherigen Pressereferenten Jens Düring, der die Außendarstellung des BDF über 14 Jahre sehr gut entwickelt und geprägt hat. Dieses Ehrenamt mit vielen Stunden – manchmal bis spät in die Nacht – ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit. Umso mehr haben wir verstanden, dass er sich nun anderen Schwerpunkten widmen will. Er bleibt dem BDF aber zumindest im Landesvorstand in Thüringen weiter erhalten. Wir freuen uns nun aber umso mehr, dass wir mit Rainer Städing einen kundigen Nachfolger gefunden haben“, so Ulrich Dohle, Bundesvorsitzender des BDF.

BDF/red

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