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Forstkammer begrüßt das „Weißbuch Wald“ des BUND

Das am 28. Januar 2011 vorgestellte „Weißbuch Wald“ des BUND Baden-Württemberg ist bei den Waldbesitzern im Land auf positives Echo gestoßen. „Es freut uns, dass nun auch von Seiten des ehrenamtlichen Naturschutzes die Arbeit privater und kommunaler Waldbesitzer für den Naturschutz anerkannt wird“, lobt Roland Burger, Präsident der Forstkammer. „Unsere Wälder nachhaltig so zu bewirtschaften, dass Naturschutz, Holzproduktion und Erholungsfunktion gleichermaßen berücksichtigt werden, gelingt der Forstwirtschaft fast nirgends so gut wie in Baden-Württemberg“, so Burger. „Der BUND bestätigt, dass diese Leistung keine Selbstverständlichkeit ist wie es oft erscheint.“
Erfreulich sei außerdem, dass die Waldbesitzer im „Weißbuch Wald“ Schützenhilfe im Hinblick auf verschiedene politische Forderungen bekommen, beispielsweise wenn es um eine verbesserte Förderung der Forstwirtschaft und die bevorzugte Verwendung heimischen Holzes geht. Der oberste Vertreter der privaten und kommunalen Waldbesitzer äußert die Hoffnung, dass diese neuen Töne des BUND die Basis für einen konstruktiveren Dialog zwischen Naturschutz und Forstwirtschaft bilden können. „Natürlich gibt es in Details weiterhin unterschiedliche Ansichten“, so der Forstkammer-Präsident, „aber die Anerkennung der gegenseitigen Leistungen ist sicher eine gute Grundlage, um gemeinsame Lösungen für die anstehenden Aufgaben im Wald zu finden.“
„Der Anteil nichtstaatlichen Waldbesitzes in Baden-Württemberg liegt bei 75 % der Flächen“, so Burger, „die Wahrung von Naturschutzinteressen kann deshalb nur gemeinsam mit den Waldbesitzern erreicht werden.“
 

Forstkammer Baden-Württemberg

 

Zum Thema: forstpraxis.de-Meldung

 
Forstkammer

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