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Die Forstkammer Baden-Württemberg vertritt die Interessen der privaten und kommunalen Waldbesitzer des Bundeslandes.

Forstkammer Baden-Württemberg feiert 40-jähriges Bestehen

„Die aktuell größte forstliche Herausforderung in Baden-Württemberg ist das gegen das Land gerichtete Kartellverfahren zur gemeinsamen Rundholzvermarktung“, so Forstkammer-Präsident Roland Burger am 13. März bei der Mitgliederversammlung der Forstkammer in Besigheim. „Wichtig ist, dass wir wieder Rechtssicherheit in der Holzvermarktung bekommen und die künftigen Strukturen den privaten und kommunalen Waldbesitz nicht benachteiligen. Durch das Kartellverfahren dürfen das Reviersystem zur Beförsterung kommunaler Wälder ebenso wie leistungsfähige Forstbetriebsgemeinschaften nicht beeinträchtigt werden“, forderte Burger.Burger machte deutlich, dass eine Vollnovelle des Landesjagdgesetzes aus Sicht der Waldeigentümer nicht erforderlich sei und wandte sich gegen eine zusätzliche Bürokratisierung der Jagd. Die aktuelle Debatte um die Änderung der 2-Meter-Regelung für Radfahren im Wald sieht er mit der von der Landesregierung vorgelegten Handreichung zur Ausweisung zusätzlicher Mountainbikestrecken auf einem guten Weg. Diese sieht vor, die bewährte 2-Meter-Regelung zu erhalten und im Einvernehmen mit den Waldbesitzern im Einzelfall zusätzliche Strecken auszuweisen.Gewürdigt wurde in Besigheim auch das Jubiläum des Verbands. Vor 40 Jahren hatten sich die Waldeigentümer in Baden-Württemberg aus zwei eigenständigen Organisationen zur „Forstkammer Baden-Württemberg, Waldbesitzerverband e.V.“ zusammengeschlossen. Damit war zum ersten Mal in der Geschichte eine einheitliche Interessenvertretung für alle privaten und kommunalen Waldeigentümer im Land geschaffen worden.

Forstkammer Baden-Württemberg

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