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Forstkammer Baden-Württemberg: Eckpunkte der Forstreform sind ein Schritt in die richtige Richtung

Die Eckpunkte der geplanten Verwaltungsreform im Forst schaffen eine Basis, um vor Ort die Forstwirtschaft im Privat- und Kommunalwald auch in Zukunft sinnvoll zu gestalten.

„Die heute beschlossenen Eckpunkte der geplanten Verwaltungsreform im Forst sind ein Schritt in die richtige Richtung“, bewertete Forstkammer-Präsident Roland Burger den Beschluss des Ministerrats vom 18.7.2017. Die Forstkammer hatte sich als Verband der privaten und kommunalen Waldeigentümer an der Erarbeitung der Eckpunkte beteiligt. ; „Die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer können zukünftig frei wählen, welcher Dienstleister sie bei der Waldbewirtschaftung unterstützt“, so Burger. „Gleichzeitig stehen insbesondere für Kleinwaldbesitzer die Forstbediensteten der Landkreise weiterhin als Ansprechpartner zur Verfügung.“ Damit werde die Basis geschaffen, um vor Ort die Forstwirtschaft im Privat- und Kommunalwald auch in Zukunft sinnvoll zu gestalten. ; Nun komme es darauf an, die noch offenen Fragen zeitnah zu klären. „Allen Beteiligten ist die Beibehaltung einer qualitativ hochwertigen Waldbewirtschaftung wichtig. Das Land muss daher die Gemeinwohlleistungen der Waldbesitzer auch nach der Reform im bisherigen Umfang unterstützen“, forderte der Forstkammer-Präsident. „Die privaten und kommunalen Wälder dürfen nicht zum Steinbruch bei den laufenden Haushaltsverhandlungen werden.“ ; ; Die Forstkammer Baden-Württemberg vertritt die Interessen der privaten und kommunalen Waldbesitzer des Bundeslandes. In deren Eigentum sind dreiviertel der Waldfläche von Baden-Württemberg, insgesamt über 1 Mio. ha. ;Zum Thema: forstpraxis.de-Meldung ;

Forstkammer Baden-Württemberg

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