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Die Forstliche Fakultät der Universität Göttingen im Nationalsozialismus

Quelle: Forstarchiv 85; 1, 16-27 (2014)
Autor(en): STEINSIEK PM

Kurzfassung: Der folgende Beitrag behandelt zusammenfassend ausgewählte Aspekte einer Untersuchung, deren Ergebnisse in der Schriftenreihe der Forstlichen Fakultät („Göttinger Forstwissenschaften“ Band 6) veröffentlicht werden. Er geht kurz auf das gesellschaftliche Umfeld der damals in Hann. Münden ansässigen höheren Forstlehranstalt ein und skizziert die Vorgänge, die 1933 zur Vertreibung der beiden jüdischen Wissenschaftler Richard Falck und Otto-Erich Reis führten und bereits 1920 ihren Anfang genommen haben. Außerdem kommen die Nazifizierung der Mündener Forstforscher und deren missglückte Vergangenheitsbewältigung zur Sprache. Eingebunden sind zwei Episoden zu der bislang kaum erforschten Rolle, die deutsche Forstund Holzwirtschaftler in den während des Zweiten Weltkriegs von Deutschen besetzten Gebieten Osteuropas gespielt haben.


The Forestry Faculty of the University of Göttingen during National Socialism

Abstract: The following paper summarizes and deals with selected aspects of an investigation from which the results are to be published in the publication series of the Forestry Faculty of Göttingen („Göttinger Forstwissenschaften“ volume 6). The paper briefly addresses the social environment of the higher forest institute, which was based in Hann. Münden at the time, and outlines the events that begun in 1920 and led to the expulsion of the two Jewish scientists Richard Falck and Otto-Erich Reis in 1933. Furthermore, the Nazification of forest researchers from Münden and their failure to come to terms with the past is discussed. Two episodes are integrated, that show the hardly studied role of German forest and wood scientists during the Second World War in territories of Eastern Europe occupied by Germans.

© DLV München

 

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