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Vom 18. bis 22. Juli fand die 31. Bundestagung des Vereins Frauen im Forstbereich e.V. in Freising statt (hier wärhend des gemeinsamen Ausflugs auf die INTERFORST in München).

Forstfrauentagung fand in Freising statt

Die 31. Bundestagung des Vereines Frauen im Forstbereich e.V. vom 18. bis 22. Juli fand in diesem Jahr in Freising statt. Die Vereins-Vorsitzenden Sibylle Michels und Christiane Lorenz-Laubner organisierten in Zusammenarbeit mit Dr. Fiona Schönfeld von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) das Treffen.

Prof. Dr. Knut Hildebrand (Dekan Wald und Forstwirtschaft) begrüßte die Teilnehmerinnen auf dem Campus der HSWT. Dort konnten sich Studentinnen über aktuelle Berufsbilder, Erfahrungen und Perspektiven mit den Forstfrauen austauschen. Präsident Olaf Schmidt (Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft, LWF) stellte den Teilnehmerinnen zusammen mit LWF-Mitarbeiterin Beatrix Enzenbach die LWF vor. Er informierte über aktuelle Forschungsthemen wie das der Borkenkäfersituation in Bayern, über den Klimawandel und Waldumbau bis zum Eschentriebsterben. Diskussionsthemen waren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die geringe Verfügbarkeit von Kita-Plätzen und die Befristung von Arbeitsverträgen.

Nach dem Hörsaal-Besuch und fachlichen Diskussionen folgte eine Exkursion. Maria Reuther, Revierleiterin der Bayerischen Staatsforsten Freising, führte die Forstexpertinnen durch den Isar-Auwald. Abschließend testeten die Forstfrauen ihr aktuelles Wissen im Lehrwald-Parcours der HSWT.

Gemeinsamer Besuch der INTERFORST

Teil des Programms war ein gemeinsamer Besuch der INTERFORST auf der Messe München. Der Verein Frauen im Forstbereich e.V. stellt ein deutschlandweites Netzwerk für alle im Forstbereich ausgebildeten oder tätigen Frauen dar. Bedingt durch die Entstehungsgeschichte des Vereins stellen aktuell Forstbeamtinnen den zahlenmäßig größten Anteil, aber auch immer mehr Forstliche Angestellte, Freiberuflerinnen, Waldpädagoginnen und Forstwissenschaftlerinnen aus Forschung und Lehre schließen sich mittlerweile dem in Deutschland einzigartigen Netzwerk für Frauen im forstlichen Bereich an.

Wichtige Vereinsziele sind, die Gleichberechtigung von Frauen und Männern im Betätigungsfeld der Wald- und Forstwirtschaft weiter voranzubringen und das Netzwerk innerhalb des sich immer weiter ausdifferenzierenden Berufsfeldes auszubauen und zu stärken. Vor allem Berufsanfängerinnen und Forststudentinnen haben hier die Möglichkeit, aus den zum Teil langjährigen Berufserfahrungen von Vereinskolleginnen zu profitieren und das Netzwerk für neue Kontakte oder hilfreiche Impulse zu nutzen.

Petra Wild

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