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Forstminister Peter Hauk (M.) übergibt das Gemeinwohl-Ökonomie-Zertifikat an den Vorstand von ForstBW.

ForstBW erhält Zertifikat Gemeinwohl-Ökonomie

Die ForstBW AöR hat als erster Landesbetrieb in Baden-Württemberg eine Gemeinwohlbilanz vorgelegt und geht damit neue Wege in der Berichterstattung. Aus diesem Grund überreichte der baden-württembergische Forstminister Peter Hauk MdL am 30. September in Stuttgart dem Vorstand von ForstBW das Zertifikat Gemeinwohl-Ökonomie.

„Als erster Landesbetrieb in Baden-Württemberg hat die ForstBW AöR eine Gemeinwohlbilanz vorgelegt. ForstBW verfolgt damit das Ziel einer umfassenden und transparenten Darstellung der betrieblichen Gemeinwohlorientierung. Das externe Audit bescheinigt, dass im Staatswald Baden-Württemberg auf diesem Gebiet sehr gute Arbeit geleistet wird“, sagte der Minister anlässlich der Zertifikatsübergabe.

Mithilfe der Gemeinwohlbilanz könne ForstBW nun systematisiert und mit anderen Unternehmen vergleichbar aufzeigen, was der Forstbetrieb für die Gesellschaft leiste. Das mit 577 Punkten sehr gute Ergebnis sei ein Beleg für die starke Gemeinwohlorientierung im Staatswald und auch Ansporn, ForstBW im Sinne des Gemeinwohls kontinuierlich weiterzuentwickeln.

„ForstBW geht mit gutem Beispiel voran!“

Als einer der ersten gratulierte der baden-württembergische Landesvorsitzende des Naturschutzbunds Deutschland (NABU) e. V., Johannes Enssle, dem Landesbetrieb zu dem Zertifikat: „Ich gratuliere ForstBW zum Zertifikat Gemeinwohl-Ökonomie. Ich sehe diese Vergabe als Auftakt und Ansporn, auch andere Betriebe mit Staatsbeteiligung einem Audit zu unterziehen. So wäre ein systematischer Vergleich der Betriebe mit Landesbeteiligung anhand der Gemeinwohl-Bilanz möglich.“ Hierzu zählen laut Enssle zum Beispiel die Badische Staatsbrauerei Rothaus, die Staatsdomänen und EnBW Energie Baden-Württemberg.

Die Gemeinwohlbilanz

Eine Gemeinwohlbilanz geht über die Veröffentlichung rein finanzieller Ergebnisse weit hinaus. Sie ist anhand von 20 von der bürgerschaftlichen Bewegung der Gemeinwohl-Ökonomie (e. V.) vordefinierten Themen, die sich als Schnittpunkte von zentralen gesellschaftlichen Werten und betrieblichen Berührungspunkten ergeben, zu erarbeiten. Hierzu gehören die zentralen Werte der Gemeinwohl-Ökonomie: Menschenwürde, Solidarität, Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit, Transparenz und Mitbestimmung.

Weitergehende Informationen zur bürgerschaftlichen Bewegung der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ e.V.) sind hier abrufbar.

Red./Quelle: MLR/NABU

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