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Forstbetrieb

Waldzustand hat sich 2020 weiter verschlechtert. Eine Wiederbewaldung mit mindestens vier Baumarten pro Fläche ist die Lösung.
Foto: Archivbild

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW stellt den Waldzustandsbericht 2020 vor. Dem Wald geht es aktuell sehr schlecht. Mit einem Wiederbewaldungskonzept sollen klimafitte Mischwälder geschaffen werden.
 
„Klimanutzwälder für Niedersachsen“ - Zerstörte einstige Fichten-Reinbestände sind ein allzu oft gesehenes Bild. Jetzt müssen klimastabilere Mischwälder folgen, die ihren Beitrag als CO2-Senke leisten können.
Foto: C. N. Korsin

Als eine landesweite Kommunikationskampagne ist am 1. August das Projekt „Klimanutzwälder für Niedersachsen“ gestartet. Ziel ist es, private Waldbesitzende zu motivieren, Maßnahmen und Dienstleistungsangebote für ihren Wald durchführen zu lassen.
 
Eine Vielzahl an Waldstrukturattributen kann aus Fernerkundungsdaten abgeleitet werden. Im F³-Projekt wurden die hierzu nötigen Verfahren entwickelt und veröffentlicht.
Quelle: P. Beckschäfer

Ein Forschungsteam der FVA Freiburg und der NW-FVA Göttingen entwickelte Verfahren zum Erzeugen von Waldstrukturkarten aus Luft- und Satellitenbilddaten. Das Verbundprojekt F3 wurde vom BMEL unterstützt.
 
Eine neue Informationstafel soll Waldbesucher über die Folgen des Klimawandels in Thüringens Staatswald informieren.
Foto: ThüringenForst

ThüringenForst macht mit einer neuen Info-Tafel auf bisher nicht gekannte Waldbilder aufmerksam. Waldbesucher und Naturfreunde werden damit an entsprechenden Schadflächen aus erster Hand informiert.
 
Die Anbauflächen für Weihnachtsbäume in Deutschland betragen zwischen 30.000 und 50.000 ha.
Foto: AFZ-DerWald Archiv

Das Aufstellen des Weihnachtsbaums gehört zur Weihnachtstradition. Trotz Dürre und Waldkrise bleiben die Preise auf dem Weihnachtsbaummarkt stabil. Das haben Recherchen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald ergeben.
 
Damit ein klimastabiler Zukunftswald entstehen kann, ist die Beschaffenheit des Bodens ein wichtiger Faktor.
Foto: M. Kronschnabl-Ritz

Das Land Hessen errichtet im Klimaschutz-Forstamt Burgwald einen Modellbetrieb um die Klimaschutzfunktionen und andere Funktionen des Waldes zu erhalten. Erkenntnisse daraus, sollen dann auf den ganzen Staatswald übertragen werden.
 

Das Forstliche Bildungszentrum von Wald und Holz NRW möchte mit digitalen Lehrstrategien einen verbesserten Zugang der Waldbesitzenden und Dienstleister zur nachhaltigen Holznutzung schaffen. Das EU-Projekt nennt sich Rosewood 4.0
 
Der Bund Deutscher Forstleute (BDF) besteht seit 1949 als forstpolitische, berufsständische und gewerkschaftliche Vertretung der Forstleute und Angestellten in allen Waldbesitzarten.
Quelle: BDF

Am 23. Oktober findet der Deutsche Forst-Gewerkschaftstag 2020 in Göttingen statt. Neben internen Neuerungen werden Maßnahmen und Leitlinien zur Waldkrise besprochen.
 
Eine von den Bayerischen Staatsforsten entwickelte App beschleunigt die Suche nach von Borkenkäfern befallenen Bäumen.
Foto: M. Hertel/BaySF

Negative Auswirkunge durch die Folgen des Klimawandels sowie den daraus resultierenden starken Holzpreisverfall auf die Geschäftszahlen 2020: Die BaySF weisen erstmals einen Verlust aus.
 
Abb.: Das Waldspaziergangskit ist handlich und passt in jede Hosentasche. Kompakte und kurze Informationen über nachhaltige Bewirtschaftung und die PEFC-Zertifizierung für den interessierten Waldbesucher. 
Foto: PEFC Deutschland

Die Mini-Broschüre enthält kompakte Informationen über nachhaltige Bewirtschaftung und die PEFC-Zertifizierung für den interessierten Waldbesucher. Das Waldspaziergangskit gibt es kostenlose bei PEFC.
 
Jörn Ripken, Vorstand Thüringen Forst, Matthias Laufer, Geschäftsleiter der FriedWald GmbH und Rudolstadts Bürgermeister Jörg Reichl (von links) pflanzen den Eröffnungsbaum.
Foto: Dr. H. Sproßmann

Die letzte Ruhe dort zu finden, wo man sich wohl fühlt, wollen mittlerweile viele Menschen. Mit dem Friedwald Rudolstädter Hain wurde nun der zweite Friedwald Thüringens eröffnet.
 
Die Bayerischen Staatsforsten starten pünktlich zur Pflanzsaison mit dem 30-Millionen-Bäume-Programm für mehr Klimaschutz. Auf dem Bild werden Tannen am Forstbetrieb Fichtelberg gepflanzt.
Foto: M. Hertel

Die Bayerischen Staatsforsten pflanzen im Zuge des Klimawald-Kulturen-Projekts allein in diesem Herbst mehr als eine Million neue Bäume zusätzlich: Für den Zukunfstwald von morgen.
 
Was wäre die Stadt Freiburg ohne ihren Wald? In der neuen Ausstellung des WaldHauses ist seit Juni der Stadtwald als Schatzkammer zu entdecken.
Foto: WaldHaus Freiburg

Was wäre die Stadt Freiburg ohne ihren Wald? Die Ausstellung des Waldhauses in Freiburg führt durch 900 Jahre Waldgeschichte. Mit einem vielfältigen Begleitprogramm soll diese bis Ende 2021 laufen.
 
Schadholzfläche im Arnsberger Wald. Borkenkäfer und Trockenheit haben den Fichtenwald schwer geschädigt. Nun ist die Fläche geräumt und wird unter Ausnutzung der Naturverjüngung in einen klimastabileren Wald umgewandelt
J. Tack, Imago Images

Vor zwei Wochen haben wir in unserem forstpraxis-newsletter das Thema "Schadholz räumen oder stehen lassen" aufgeworfen. Die zahlreichen Zuschriften dazu fassen wir hier zusammen.
 
Wald und Holz NRW

Der Landesforstbetrieb Wald und Holz NRW hat am 25. September den Nachhaltigkeitsbericht 2019/2020 vorgestellt. Das Betriebsergebnis ist angesichts der immensen Waldschäden tief in die roten Zahlen gesackt.
 
LF RLP

Die Ausstellung "Ton, Steine, Erden" in Johanniskreuz in Rheinland-Pfalz geht noch bis zum 18. Dezember 2020. Unter anderem werden dort Werke von Steinbildhauern ausgestellt. Der Eintritt ist kostenlos.
 
Durch das Entrinden befallener Stämme kann die Entwicklung der kleinen Käfer gestoppt werden.
Foto: Lothar Sprenger

Hilfe für den Wald: Im September unterstützen ehrenamtliche Helfer des Technischen Hilfswerkes die Revierförster und Waldarbeiter in Saschsen bei der Bewältigung der Borkenkäfer-Massenvermehrung.
 
Auch in der Großstadt gibt es Wald (Bereich Schönbrunn links). Daneben ein Detail aus dem Tiroler Wald – von oben sieht er manchmal ganz anders aus.
Foto: BFW Wien

Das Bundesforschungszentrum für Wald hat die erste hochgenaue Waldkarte entwickelt. Für die genaue Bestimmung, was Wald ist gibt es bisher keinen Automatismus. Das soll sich mit dieser Waldkarte ändern.
 
Die Nationalpark-Apps sollen die Wünsche der Besucher und den Tier- wie auch Pflanzenschutz im Park in Einklang bringen. (Symbolbild)
Foto: M. Steinfath

Die Apps für die beiden bayerischen Nationalparks Berchtesgaden und Bayerischer Wald wurden neu gestaltet. Ziel ist es, die Besucher auf naturverträglichen Routen zu den vielen attraktiven Plätzen zu leiten.
 
Gebietsbetreuer Rudolf Leitl zeigt ein typisches Spaltenquartier in dem Fledermäuse kopfüber hängen und schlafen können.
Foto: Julian Sauter/BaySF

Die Bayerischen Staatsforsten bauen im Rahmen des Fledermaus-Projekts den verlassenen Munitionsbunker im Forstrevier Schnaittenbach in eine neue Fledermausheimat um.
 
Landrat Dr. Axel Lehmann (r.), Verbandsvorsteher Jörg Düning-Gast (l.), Hans-Ulrich Braun, Leiter der Forstabteilung des Landesverbandes (2.v.r.), und Daniel Telaar, Leiter der Naturschutzbehörde des Kreises Lippe, begutachten eine 235 Jahre alte Eiche im Forstrevier Nassesand, die dank der Förderung durch den Kreis nicht geerntet wird. altern und irgendwann absterben kann.
Foto: Landesverband Lippe

Altbäume sind Lebensgrundlage für viele Pflanzen, Tiere und Pilze. Der Landesverband Lippe fördert so die Artenvielfalt und entnimmt 100 dieser Altbäume aus der Bewirtschaftung.
 
Die Rothirsche besiedeln den Lebensraum auf der "Rothirsch-Autobahn".
Foto: Erich Marek

Rothirsche haben nachweislich einen positiven Einfluss auf die Artenvielfalt in ihrem Lebensraum. In der länderübergreifenden Biotopverbundplanung gilt es nun ihren Lebensraum und sie selbst zu schützen.
 
Christian Burkhardt hat auf seinem Waldgrundstück einen Löschwasserbrunnen bohren lassen.
Foto: Max Jahns

Christian Burkhardt, „Waldbesitzer des Jahres“, wurde mit seinem angelegten Löschwasserbrunnen nun auch als „ELER-Projekt des Monats August“ ausgezeichnet. Mit dem Brunnen können 500 ha Wald mit Löschwasser versorgt werden.
 
Umweltministerin Priska Hinz auf ihrer Sommertour 2020 im Forstamt Hofbieber.
Foto: Hessisches Umweltministerium

Hessens Umweltministerin Priska Hinz ernannte das Forstamt Hofbieber zum „Modellbetrieb für Waldbiodiversität PLUS“. Das Forstamt könne als Vorbild für viele Forstämter herangezogen werden, da es repräsentativ für ganz Hessen sei.
 
WoodsApp
Foto: Bitcomp

Die Bitcomp GmbH aus München stellt WoodsApp vor. Diese App-Lösung soll die Betreuung der Waldbesitzer erleichtern. Das Versprechen lautet: Mehr Service für den Waldbesitzer bei geringerem Aufwand für den Förster.