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Forstbetriebe im Juli mit guter Geschäftslage

Die allgemeine Geschäftslage der Forstbetriebe in Deutschland hat sich im Juli geringfügig verschlechtert, stellt sich aber weiterhin ausgesprochen positiv dar. Darüber informiert die Forst Holz Markt Consulting auf der Basis ihrer monatlichen Erhebungen. Fast 80 % der Meldebetriebe berichten über eine gute Geschäftslage. Der Marktverlauf an den Rundholzmärkten ist rege bis lebhaft.
 
Nadelstammholz wird rege nachgefragt. Die Sägewerke in Bayern und Baden- Württemberg sind weiterhin knapp mit Rundholz bevorratet. Ein Teil der Meldebetriebe hat im Juli keine neuen Abschlüsse getätigt, berichtet aber über eine lebhafte Holzabnahme und Räumung von Waldlagern. Andere Betriebe konnten im Verlauf des Julis die Verträge für das dritte Quartal fixieren. Dabei bestätigt sich in Süddeutschland ein Preisniveau für Fichtenstammholz von 90 plus X €/Fm im Leitsortiment. Im Norden liegt das Preisniveau etwa 10 €/Fm darunter. Die Reaktion des Kleinprivatwaldes in der anstehenden Einschlagssaison wird in der Praxis kontrovers diskutiert.
Die Angaben der Meldebetriebe zu Nachfrage und Preisen von Stamm- und Industrieholz haben sich im Vergleich zum Juni nur geringfügig verändert. Nachfrage und Preise tendieren derzeit und voraussichtlich auch in den kommenden Monaten steigend, möglicherweise verliert die Aufwärtstendenz jedoch an Dynamik. Die einzige nennenswerte Änderung der Einschätzungen betrifft das Buchenstammholz. Dort hat im Juli ein leichter Preisanstieg eingesetzt, der sich – so die Prognosen der Meldebetriebe – in den kommenden Monaten verstärken wird. 
Neues Holz Journal

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