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Die Forstwirte Harald Benker (v.l.) und Florian Lichtblau von den BaySF mit den neuen Digitalfunkgeräten.

Neue Digitalfunkgeräte beim Forstbetrieb Fichtelberg

Um die Sicherheitsbedingungen im Forst zu verbessern, bekamen die Forstwirte der Bayerischen Staatsforsten (BaySF) im Forstbetrieb Fichtelberg am 12. April neue Digitalfunkgeräte. Mit ihrer Hilfe kann nun auch im unübersichtlichen Gelände eine zuverlässige Kommunikation und schnelle Hilfeleistung gewährleistet werden.

Seit Mitte April sind alle Forstwirte des Forstbetriebs Fichtelberg mit modernen Digitalfunkgeräten ausgestattet. Jetzt können sie untereinander ihre Position weitergeben und den Sicherheitsabstand gewährleisten, wobei sie dennoch immer über Funk in Verbindung stehen. Auch bei Unfällen können die Forstwirte unabhängig von Funklöchern im Mobilfunknetz kommunizieren und Hilfe rufen. „Die Sicherheit unserer Mitarbeiter ist uns wichtig,“ bekräftigte Winfried Pfahler, der Leiter des Forstbetriebs Fichtelberg. Er trägt die Verantwortung für 70 Mitarbeiter der BaySF. „Um Unfälle zu vermeiden und im Ernstfall schnellstmöglich Hilfe vor Ort zu haben, investieren wir in diese moderne Technik und erweitern damit die persönliche Sicherheitsausrüstung unserer Forstwirte“, so Pfahler.

Das handygroße Funkgerät wird am Werkzeuggürtel befestigt. Das mit einem Spiralkabel verbundene Lautsprechermikrofon ist am Kragen der Arbeitsjacke angeklemmt. Gut 1 km weit reicht normalerweise die Funkverbindung, über Täler hinweg oft auch noch weiter. Die Forstwirte kommunizieren in einem internen, verschlüsselten Funkkreis, so dass Störungen durch andere Funknutzer weitgehend ausgeschlossen sind.

Was ist die Totmannschaltung?

Das Gerät verfügt über eine Totmannschaltung: Wenn der Forstwirt z.B ohnmächtig wird und zu Boden fällt, alarmiert das Gerät mit einem schrillen Ton nach 30 sek automatisch über Funk die in der Umgebung arbeitenden Kollegen. So ist eine schnelle Hilfeleistung möglich.

BaySF

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