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Forstamtsleiter Werner Vieck i.R.

Forstamtsleiter Werner Vieck i.R.

Mit Ablauf des Jahres 2010 verabschiedeten die Niedersächsischen Landesforsten mit Forstamtsleiter Werner Vieck einen beliebten Forstmann, der mit seiner offenen und menschlichen Art die verschiedenen Stationen seiner Dienstzeit prägte.

Werner Vieck wurde 1945 im Landkreis Wolfenbüttel als Sohn eines Tierarztes geboren. Ein Jugendwaldeinsatz im Harz hinterließ bleibende Eindrücke und machte schnell deutlich, was Werner Vieck beruflich werden wollte: Förster! Nach dem Vorbereitungsdienst 1973 im Forstamt Sprakensehl folgten Stationen beim Regierungspräsidium Lüneburg und den damaligen Forstämtern Busschewald und Walsrode, dessen Leitung er 1982 übernimmt. 1989 wird er als Inspektionsbeamter mit Schwerpunkt Waldarbeit und Maschinen an die Bezirksregierung Lüneburg zurück berufen.

Im Jahr 1997 übernahm Werner Vieck das Forstamt Carrenzien. Hier konnte Vieck, der den Mauerbau und die Wiedervereinigung bewusst vor der Haustür und in der Familie erlebte, in ganz aktiver Rolle an der Wiedervereinigung beider deutschen Staaten mitarbeiten: denn die östlich der Elbe gelegenen Waldflächen des Forstamtes im „Amt Neuhaus“ wurden aufgrund von Beschlüssen der dortigen Gemeinderäte wieder an Niedersachsen angegliedert. Diese forstliche Wiedervereinigung gehört sicher zu den Höhepunkten in seinem langen Arbeitsleben.

Besonders wichtig war Werner Vieck seine 35-jährige Zeit als Ausbilder junger Forstschüler an der Fachoberschule in Ebstorf. Auf diesem Wege hat er eine Vielzahl heutiger Forstkollegen in den Niedersächsischen Landesforsten mit prägen können.

Mit Werner Vieck verabschiedeten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Forstamtes Göhrde einen beliebten Chef in den wohlverdienten Ruhestand, der jederzeit jedermann mit seiner fröhlichen Art anzustecken vermag.

NLF

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