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Ministerin Otte-Kinast mit Polarisationsbrille am 3D Luftbildanalyse-Arbeitsplatz, Dirk Weddig (Mitarbeiter i. Sachgebiet Fernerkundung/GIS, Bildmitte) und Prof. Hermann Spellmann (Leiter der NW-FVA, Bild links)

Forst-Ministerin besucht NW-FVA

Am 4. Februar 2019 besuchte die Niedersächsische Forst-Ministerin Barbara Otte-Kinast die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt (NW-FVA). Der Leiter der NW-FVA, Prof. Hermann Spellmann stellte die Aufgaben und die aktuelle Arbeit in den vier Abteilungen Waldwachstum, Waldschutz, Waldgenressourcen und Umweltkontrolle der NW-FVA vor.

Auf einem Rundgang wurde der Einsatz der Fernerkundung bei der Sturm- und Borkenkäfer-Schadenserfassung vorgestellt sowie das Umweltlabor zur Analyse von Boden-, Blatt- und Nadelproben besichtigt. Kinast zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt und Menge der bearbeiteten Forschungsthemen. Die über lange Zeiträume gemessenen Forschungsdaten der NW-FVA, die teilweise bis in Jahr 1876 zurückreichen, stellen einen unermesslich wertvollen „Schatz“ für die Forschung dar.

Forschung für die forstliche Praxis und die Politikberatung

Die NW-FVA betreibt Forschung, die wichtig für die forstliche Praxis und die Politikberatung ist. Die Ministerin betonte, dass der Wald eine Schlüsselfunktion für den Klimaschutz einnimmt. Kohlenstoff wird nicht nur im Wald gespeichert, sondern auch in Holzprodukten. Hinzu kommt das Potenzial andere energieintensiver herzustellende Produkte und fossile Brennstoffe durch Holz zu ersetzen (Substitutionseffekte). Sie freute sich, dass der besichtigte und demnächst fertiggestellte Ersatzneubau von Gebäude 3 der NW-FVA vorbildlich als „ökologisch-energetischer Vorzeigebau“ in Holzständerbauweise errichtet wurde.

NW-FVA

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