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Forst- und Holzwirtschaft sehen steigende Nachfrage für die kommende Laubholzsaison

Am 23.09.2010 fand das sogenannte Laubholzgespräch zwischen den Verarbeitern von Eichen-, Buchen und Buntlaubholz und Vertretern des Holzmarktausschusses des Deutschen Forstwirtschaftsrates (DFWR) in einer sehr konstruktiven Arbeitsatmosphäre in Kassel statt. Mit Blick auf die kommende Einschlagssaison gehen beide Seiten von einem steigenden Mengenbedarf bei den Baumarten Eiche, Buche und Esche aus. Die Eichenmenge sollte dabei zwischen den Einschlagsmengen der vergangenen und der Saison 2007/08 liegen. Für die Buche ist trotz leicht steigender Mengennachfrage und dem Wunsch nach einem frühen Einschlagsbeginn eine disziplinierte und mit den Kunden abgestimmte Mengenbereitstellung anzustreben.
Hinsichtlich der Preise erwarten die Forstbetriebe steigende und die Säger eine stagnierende Entwicklung. Breiten Raum nahm die Diskussion über die politische Positionierung des Clusters Forst und Holz angesichts der Flächenstilllegungsforderungen des Naturschutzes im Bereich von alten Laubwäldern ein. Beide Seiten waren sich einig, dass deutliche Stellungnahmen und eine dauerhafte Wahrnehmung des Clusters auf Bundesebene erforderlich sind, um negative Entwicklungen zu verhindern. Leider ist die Bündelung der Kräfte des Clusters nach Wegfall des Holzabsatzfonds durch die Projektarbeit der Zukunft Holz GmbH nicht ausreichend.
Die Präsidenten der beiden Gesellschafter, Georg Schirmbeck, MdB (DFWR) und Ullrich Huth (Deutscher Holzwirtschaftsrat), appellieren eindringlich an alle am wirtschaftlichen Erfolg des Clusters Forst und Holz beteiligten Wirtschaftspartner, sich intensiver und mit höherem finanziellem Engagement am Aufbau der Zukunft Holz GmbH zu beteiligen. Wenn die Zukunft Holz GmbH scheitert, wäre dies eine Blamage für das ganze Cluster. Der Imageverlust und der daraus folgende politische und wirtschaftliche Schaden seien dann gar nicht wieder gut zu machen. Es ist bei der Zukunft Holz GmbH jetzt ”Mitmach-Zeit”!
DFWR

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