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Forst und Holz auf der IGW Berlin

Forst und Holz auf der IGW Berlin

Noch bis zum 30. Januar lädt die Internationale Grüne Woche Berlin (IGW) in die Messehallen unter dem Berliner Funkturm ein. Auf der weltgrößten Verbraucherschau zeigen 1.632 Aussteller aus 57 Ländern (2010: 1.589/56) eine einzigartige Leistungs- und Erlebnisschau aus allen Bereichen der Landwirtschaft, Ernährungswirtschaft und des Gartenbaus. Partnerland der Grünen Woche 2011 ist Polen. 
Breit vertreten ist der Wald auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Das ist auch gut so, schließlich ist 2011 das Internationale Jahr der Wälder. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner besuchte nicht zuletzt aus diesem Grund die Sonderschau ihres Ministeriums unter dem Motto „Lebensqualität schafft Zukunft – nachhaltig, vielfältig und innovativ“ in der Halle 23a. Im Ausstellungssegment Wald – Klima – Vielfalt können sich hier die Besucherinnen und Besucher über die Funktionen des Waldes als moderner Arbeits-, Wirtschafts- und Erholungsraumoder eben zum Internationalen Jahr der Wälder informieren. Denn beim Kampangenbüro „Internationales Jahr der Wälder“ erfährt man vieles Interessanes zu dieser Kampagne der Vereinten Nationen. In Deutschland folgen unter Federführung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz neben Ländern und Kommunen mehr als 60 Bundesverbände aus Naturschutz, Wirtschaft und Gesellschaft diesem Aufruf. Die gemeinsamen Aktivitäten stehen unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Christian Wulff. Zahlreiche Akteure zeigen mit eigenen Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet, dass Wald und Kultur zusammengehören. Offizieller Start in Deutschland ist am 21. März 2011, dem Internationalen Tag des Waldes.
„nature.tec – Fachschau Nachwachsende Rohstoffe“
 
Auf der „nature.tec – Fachschau Nachwachsende Rohstoffe“ in Halle 4.2 erwartet die Besucher ein vielfältiges Programm rund um die Schwerpunktthemen „Biogas“, „Biokraftstoffe“, „Heizen mit Holz“, „Forst und Holz“ sowie „Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen“. Erstmals erhalten auch „Biowerkstoffe“ einen eigenen Ausstellungsbereich und komplettieren somit die große Bandbreite der technischen und energetischen Nutzung von Agrar- und Forstrohstoffen. Zahlreiche Aussteller informieren über innovative und nachhaltige Ideen und Projekte, von der Pflanze über die Konversion bis hin zum alltagstauglichen Produkt – eine Leistungsschau der nachwachsenden Rohstoffe, die Fachbesucher und Endverbraucher gleichermaßen anspricht. Ob Naturfaserwerkstoffe im Fahrzeugbau, Biokunststoffe in Bad und Küche oder Bioethanol und Biodiesel für nachhaltige Mobilität, ob Bauen und Heizen mit Holz, umweltverträglich erzeugter Strom und Wärme aus Biogas oder Farben aus der Natur: Die Möglichkeiten von nachwachsenden Rohstoffen sind im wahrsten Sinne des Wortes unendlich.
In der Nature.tec-Halle 4.2 präsentiert sich auch die Vertretung der Deutschen Holzwirtschaft. Zusammen mit der Forstwirtschaft wirbt der Rat für eine Verbesserung des Stellenwertes in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. „Es gibt effizientere Möglichkeiten, mit Holz Geld zuverdienen als es nur in den Ofen zu stecken. Um unser Anliegen auch den Verbrauchern nahe zubringen, nutzen wir die Grüne Woche“, sagt Klaus-Dieter Kibat, Geschäftsführer des Deutschen Holzwirtschaftsrates. Jährlich werden 167,7 Milliarden Euro in Forst- und Holzwirtschaft umgesetzt, die 1,2 Millionen Beschäftigte in diesen Sektoren erarbeiten.
Der Empfang der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (e.V.) (AGDW) anlässlich der Internationalen Grünen Woche in Berlin zeigte, welche Bedeutung der Wald inzwischen erlangt hat. Philipp Freiherr zu Guttenberg, Präsident der AGDW stellte die Rolle des Waldes als Wirtschaftsfaktor und als Kulturerbe heraus. Eindrücke vom Empfang und von der IGW 2011 haben wir in einer Bildergalerie  für Sie eingefangen.
IGW/BMVEL/fp

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