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Präsenz der Forstwirtschaft im Koalitionsvertrag

Der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD, dessen Entwurf am 7. Februar 2018 beschlossen wurde, sieht ein Kompetenzzentrum für Wald und Holz im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vor. Der Bund Deutscher Forstleute (BDF) nimmt dazu Stellung.

Die GroKo will die Waldstrategie 2020 ergänzt durch den Biodiversitätsgedanken als zentrale Leitlinie fortführen und ein Kompetenzzentrum für Wald und Holz im Geschäftsbereich des BMEL einrichten. „Nach ziemlich genau einem halben Jahr, nachdem der BDF seine Forderungen für eine zukünftige Bundesregierung formulierte, wird nun ein Vertrag vorgelegt, in dem sich zentrale Gedanken der Forstleute wiederfinden“, so Ulrich Dohle, Bundesvorsitzender des BDF.

Koalitionsvertag als zentrale Schnittstelle

Der BDF forderte eine ganzheitliche Strategie für den Wald und ein Bundesamt für den Wald (BfW) als zentrale Schnittstelle für den Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen zu politischen Entscheidungen und zur Umsetzung in die Praxis. „Wir Forstleute stehen bereit, der neuen Bundesregierung zeitnah unsere Ideen zu erläutern. Der Wald und die Forstwirtschaft haben es verdient und nötig, mehr Aufmerksamkeit zu bekommen. Es braucht mehr Forschung, veränderte Berufsbilder, mehr Fachkräfte und mehr Engagement. Wir freuen uns, dass die Bundesregierung unseren Vorschlag ebenfalls aufgreifen möchte, die Grünen Berufe attraktiver und zukunftsfähiger zu machen. Der BDF hat in den vergangenen Jahren mit den runden Tischen zur forstlichen Hochschulausbildung schon Vorarbeit geleistet. Das Angebot der Bundesregierung an unseren Berufsstand zur Kooperation nehmen wir dankend an!“, so Dohle weiter.

Der BDF begrüßt außerdem, dass im Koalitionsvertrag seine Forderung nach der Schaffung einer Bundeskompensationsverordnung aufgegriffen wurde. „Eine besondere Wertschätzung für den Wald wäre es natürlich, sich auch im Ressortnamen wiederzufinden. Ein Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BMELF) würde der neuen Regierung gut zu Gesicht stehen.

Bund Deutscher Forstleute

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