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Für die Bewältigung der massiven Waldschäden und die gezielte Entwicklung der stabilen Wälder der Zukunft bei einem immer schneller fortschreitenden Klimawandel benötigen die Forstbetriebe und -behörden in Sachsen viele fachkundige Hände und kreative Köpfe

Ausbildung bei Sachsenforst

Sie werden händeringend gesucht: Fachkräfte für den Wald. Am 1. Oktober beginnen 18 jungen Absolventen von insgesamt sechs forstlichen Hochschulen aus ganz Deutschland ihre einjährige Praxis-Ausbildung bei Sachsenforst.

„Für die Bewältigung der massiven Waldschäden und die gezielte Entwicklung der stabilen Wälder der Zukunft bei einem immer schneller fortschreitenden Klimawandel benötigen die Forstbetriebe und -behörden in Sachsen viele fachkundige Hände und kreative Köpfe“, betont Landesforstpräsident Utz Hempfling. Die zukünftigen Förster müssen sich dafür unter anderem in den Bereichen der Wald- und Wildbewirtschaftung, des Naturschutzes, der Forsttechnik und Holzvermarktung beweisen.

Die Forstinspektor-Anwärter (in diesem Jahr vier Damen und vierzehn Herren) haben auf dem Arbeitsmarkt ausgezeichnete Aussichten. „Wer seine Ausbildung bei Sachsenforst erfolgreich abschließt, kann sich auf eine spannende, vielseitige und herausfordernde Arbeit im und mit dem Wald freuen“, so Hempfling. Das große berufliche Potenzial der grünen Stellen zeigen auch die nackten Zahlen: Für die diesjährigen Anwärterstellen gingen in den letzten Monaten über 120 Bewerbungen aus ganz Deutschland bei Sachsenforst ein.

Bereits am 27. September überreichte Hempfling den 18 Prüflingen des Jahrgangs 2018 ihre Zeugnisurkunden. Insbesondere die sechs Absolventinnen konnten mit ihrem breiten Fachwissen und den praktischen Fähigkeiten überzeugen und belegten die vorderen Plätze. Für viele wird es direkt bei Sachsenforst weitergehen: „Für die notwendige Verjüngung unsere Personalstruktur und für die zusätzlichen Aufgaben der Schadensbewältigung werden wir dreizehn der frisch gebackenen Forstinspektoren eine Beschäftigung bei Sachsenforst anbieten, den besten fünf eine unbefristete Arbeitsstelle“, erklärte Hempfling abschließend.

Ausbildung bei Sachsenforst

Jedes Jahr schließen rund 20 Forstinspektoranwärter ihre Ausbildung im gehobenen Forstdienst bei Sachsenforst ab. Ob als Revierförster oder Verwaltungsstellenleiter, als Leiter einer Baumschule oder eines Waldschulheims, als Sachbearbeiter in der Leitungsebene, ob im Sachsenforst, in Forst- oder Jagdbehörden, in privaten Forstbetrieben und Dienstleistungsunternehmen – die Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig, nachhaltig und ganz nah am Wald.

Sachsenforst bietet darüber hinaus auch die berufliche, dreijährige Ausbildung zum Forstwirt mit praxisnahen Aufgaben im Holzeinschlag, der Begründung und Pflege junger Waldbestände oder im Naturschutz an. Jedes Jahr schließen bei Sachsenforst rund 40 Forstwirt-Lehrlinge ihre Ausbildung ab.

Aller zwei Jahre werden rund zehn junge Menschen bei Sachsenforst im Rahmen eines zweijährigen Referendariates für den höheren Forstdienst ausgebildet. Die Absolventen können in allen Leitungsfunktionen in sächsischen Forstbetrieben und -behörden zum Einsatz kommen. Das Arbeitsfeld ist sehr breit gefächert, abwechslungsreich und verantwortungsvoll.

Weiterhin bietet Sachsenforst auch unterschiedliche Möglichkeiten für die Durchführung eines Freiwilligen Ökologischen Jahres an. Jedem, der sich in den Bereichen Natur, Umwelt und Gesellschaft engagieren möchte oder Orientierung für den eigenen Ausbildungsweg sucht, kann in den Forstbezirken, Schutzgebietsverwaltungen oder im Kompetenzzentrum Wald und Forstwirtschaft von Sachsenforst Unterstützung finden. Auch Interessenten für Fortbildungen im Bereich der Waldpädagogik oder im Umgang mit Motorsägen im Wald können sich an Sachsenforst und seine Partner wenden.

Weitere Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten bei Sachsenforst im Internet unter www.sachsenforst.de

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