Forstpolitik

Förderung für Forstzusammenschlüsse angepasst

Bearbeitet von Rainer Soppa

„Neue Herausforderungen erfordern neue Maßnahmen. Die Anpassung der Förderkulisse für Forstzusammenschlüsse in Brandenburg begrüßen wir, weil sie in der Fläche dringend gebraucht wird und der aktuellen Situation der Holzmärkte Rechnung trägt“, so Thomas Weber, Vorsitzender des Waldbesitzerbands Brandenburg e. V.

Mit einer Anpassung der Förderrichtlinie für anerkannte Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse im Nichtstaatswald reagiert die Landesregierung auf die veränderten Rahmenbedingungen für organisierte Waldbesitzer in Brandenburg, besonders im Klein- und Kleinstprivatwald. Der hohe Schadholzanfall durch Käferfraß, Dürre und Brandereignisse hat zu einem Überangebot an den betreffenden Sortimenten geführt und den üblichen Absatz von Holz teilweise zum Erliegen gebracht. Die auf die Mobilisierung von Holzmengen ausgerichtete Förderung lief daher seit einiger Zeit ins Leere, weil durch zu hohe Mindestmengen kaum noch jemand diese Unterstützung beantragen konnte. Mit der Senkung der Mindestmengen wird nun sinnvollerweise die Lage der Forstbetriebe nachgezeichnet und die Unterstützung kann wieder bei denen ankommen, für die sie gedacht war.

Waldbesitzerverband Brandenburg