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Förderung für Brandenburgs Waldumbau

Förderung für Brandenburgs Waldumbau

Der Waldumbau gilt in Brandenburg als größte Herausforderung der jetzt verantwortlichen Waldeigentümer-Generation.

Wie das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg informiert, können Privatwaldbesitzer und Kommunen Vorhaben gemäß der Forstrichtlinie gefördert bekommen. Die Zuwendung wird zu 75 % mit EU-Mitteln aus dem Agrarfonds ELER kofinanziert.
Der Waldumbau gilt in Brandenburg als größte Herausforderung der jetzt verantwortlichen Waldeigentümer-Generation. Er zieht sich seitdem als roter Faden durch alle Fassungen des Brandenburger Landeswaldgesetzes, durch Waldprogramme und Strategiepapiere, verbunden mit dem Anspruch, dass der Landeswald beim Waldumbau seiner Vorbildrolle besonders gerecht wird.
Gefördert wurden im Jahr 2016 insbesondere 727 ha Waldumbau, 8,4 km Waldränder, 2.013 ha Pflegearbeiten in angepflanzten und jungen Kulturen, 9 Löschwasserentnahmestellen und 131 km Waldwegebefestigung für den vorbeugenden Brand- und Katastrophenschutz.
So werden allein im Landkreis Potsdam-Mittelmark rund 390.000 € für den Waldumbau sowie die Pflege der gepflanzten Laubbäume an Waldbesitzer ausgezahlt. Weitere 312.000 € wurden für den vorbeugenden Waldbrandschutz bewilligt.
Für 2017 ist landesweit für die Forstrichtlinie ein Budget von 9,5 Mio. € geplant. Anträge können jederzeit in der Bewilligungsbehörde Forst eingereicht werden.
Weiterhin unterstützt das Land die Entwicklung forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse. Im Jahr 2016 wurden mit 39 Bescheiden zirka 0,7 Mio. € bewilligt. Für 2017 liegen 25 Anträge für weitere 0,4 Mio. € vor. Die Richtlinie wird vom Bund zu 60 % kofinanziert.
Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse sollen die Bewirtschaftung des Waldes verbessern. Insbesondere Klein- und Kleinstwaldbesitzer partizipieren von der Gemeinschaft.
MLUL Brandenburg

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