ForstBranche

Fördermittel für Holzheizanlagen

Bearbeitet von Oliver Gabriel

Bundesförderung für effiziente Gebäude, abgekürzt BEG. So lautet der neue Begriff, wenn es um die Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien geht. Im BEG werden vier bisherige Förderprogramme zusammengefasst, was die Komplexität der Förderlandschaft und damit den bürokratischen Aufwand reduzieren soll.

Ziel des BEG ssind noch stärkere Anreize für Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare Energien, auf dass die Energie- und Klimaziele bis 2030 im Gebäudesektor erreicht werden können. Fördertatbestände werden sowohl als Zuschuss- als auch als Kreditförderung angeboten, um den individuellen Bedürfnissen bestmöglich zu entsprechen. Jährlich sollen 150.000 Anträge bearbeitet werden, die einem Bruttoinvestitionsvolumen von etwa 6 Mrd. € entsprechen.

BEG bündelt vier Programme

Folgende Programme fasst das BEG zusammen: Marktanreizprogramm (MAP), CO₂-Gebäudesanierungsprogramm, (KfW), Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE), Heizungsoptimierungsprogramm (HZO). Zukünftig wird ein Antrag ausreichen, um sämtliche Förderangebote nutzen zu können. Für energietechnische Maßnahmen ist besonders das Teilprogramm BEG-Einzelmaßnahmen (BEG EM) interessant. Hier können gefördert werden:

  • Erneuerbare Energien für Heizungen, wie Wärmepumpen, Biomasse- oder Solarthermieanlagen, Hybridheizungen mit 20 bis 45 %,
  • Anschluss an ein erneuerbares Gebäude- oder Wärmenetz mit 30 bis 45 %,
  • Maßnahmen zur Heizungsoptimierung wie hydraulischer Abgleich, Austausch von Heizungspumpen usw. mit 20 %,
  • Fachplanung und Baubegleitung mit 50 %,
  • Notwendige Umfeldmaßnahmen, bis hin zu Ausbau und Entsorgung einer Altheizung.

Die maximale Höhe der förderfähigen Kosten ist für jedes Teilprogramm unterschiedlich festgelegt. Im Teilprogramm BEG EM beträgt sie für Wohngebäude, die mindestens fünf Jahre alt sind, 60 000 € brutto pro Wohneinheit, bei möglichem Vorsteuerabzug. Die Zuschüsse können seit dem 2. Januar 2021 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA, www.bafa.de) beantragt werden. Die Kreditvariante wird wie gehabt durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW, www.kfw.de) in Zusammenarbeit mit den Hausbanken umgesetzt. Während für die Zuschüsse schon leicht geänderte Förderkonditionen gelten, wird die Kreditvariante nach den bekannten KfW- Kriterien umgesetzt, die erst zum 1. Juli 2021 geändert werden sollen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Forst & Technik 3/2021.

Carsten Brüggemann