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Mit dem neuen Förderaufruf werden u. a. Projekte zur Entwicklung klimatoleranter und anpassungsfähiger Mischwaldökosysteme und zur Verbesserung des Landschaftswasserhaushaltes auf den Weg gebracht.

Förderaufruf: Waldökophysiologie und Klimawandeleffekte

Die Bundesministerien für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) starten am 25. Mai 2020 den Förderaufruf „Waldökophysiologie und Klimawandeleffekte“. Der vollständige Aufruf steht auf er Seite der FNR zur Verfügung.

Der Förderaufruf zum Waldklimafonds ist untergliedert in drei Teilbereiche. Gefördert werden:

  • Teilbereich 1: Modellhafte Projekte zur Demonstration von Waldbauverfahren zur Entwicklung klimatoleranter und anpassungsfähiger Mischwaldökosysteme und zur Verbesserung des Landschaftswasserhaushaltes;
  • Teilbereich 2: Modellhafte Projekte zur Weiterentwicklung und Ergänzung bestehender Monitoringsysteme als Pilotflächen für die wissenschaftliche Analyse der Klimawandelwirkung auf Waldökosysteme;
  • Teilbereich 3: Angewandte Forschung zur Identifikation der Waldvegetationspotenziale, zur Bewertung von Stressfaktoren, zur Identifikation klimatoleranter und anpassungsfähiger Baumarten bzw. Provenienzen, zur Feldphänotypisierung von Waldbaumarten als Züchtungsgrundlage incl. Neubewertung forstlicher Saatgutbestände und zur Ursache-Wirkung-Analyse aktueller Waldschäden.

Zielsetzung der Projekte

Ziel der transdisziplinären Forschungs-, Entwicklungs- und Modellprojekte ist die Bereitstellung umfassenden Basiswissens zum Erhalt und zur Gestaltung vitaler Wälder unter den Einflüssen des Klimawandels und weiterer sich ändernder Standortfaktoren. Ende November 2019 hatte die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) in einem Fachgespräch mit Experten aus Wissenschaft und Praxis den Handlungsbedarf zu diesem Themenkomplex diskutiert.

Ab sofort können bei der FNR die Projektskizzen zu den drei Teilbereichen unter diesen Links eingereicht werden:

Die FNR empfiehlt vor Einreichung einer Projektskizze eine erste Kontaktaufnahme mit der FNR. Ansprechpartner bei der FNR zum Förderaufruf „Waldökophysiologie und Klimawandeleffekte“ ist Dr. Guido Schwichtenberg (Tel. +49 3843 6930-342; g.schwichtenberg@fnr.de)

Hintergrund

Förderfähig sind Vorhaben, die einen Beitrag zu den förderpolitischen Zielen der Förderrichtlinie Waldklimafonds leisten. Mittel für eine Förderung im Rahmen dieses Aufrufes stehen nur begrenzt zur Verfügung, es gilt der Haushaltsvorbehalt. Zur Erstellung von Projektskizzen steht die internetbasierte Plattform easy-Online zur Verfügung.

Details zum Ablauf des Antragsverfahrens sowie weitere Informationen auf  der Seite des Waldklimafonds sowie im „Leitfaden für das Einreichen von Skizzen und Anträgen“ der FNR.

Der Waldklimafonds wurde im Juni 2013 als Bestandteil des Energie- und Klimafonds gemeinsam von BMEL und BMU aufgelegt. Die FNR ist seit 1993 als Projektträger des BMEL für das Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe aktiv. Sie begleitet seit 2019 als Projektträger auch Vorhaben der Förderrichtlinie Waldklimafonds.

Quelle: FNR

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