Waldbau

Förderaufruf: Standortqualität von Wäldern langfristig erhalten

Bearbeitet von Mirjam Kronschnabl-Ritz

Waldböden versorgen die Bäume mit Nährstoffen, puffern Schadstoff- und Säureeinträge und liefern sauberes Trinkwasser. Für die Vitalität und das Wachstum der Bäume ist eine ausgewogene Versorgung der Waldböden mit Nährelementen wichtige Voraussetzung.  Um den Wald und den Waldboden noch besser zu schützen, wurde der Förderaufruf „Nährstoffhaltigkeit – Langfristiger Erhalt der Standortqualität von Wäldern“ gestartet.

Am 29. Januar haben die Bundesministerien für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) diesen Förderaufruf begonnen. Über die Förderrichtlinie „Waldklimafonds“ im Sondervermögen Energie- und Klimafonds werden Forschungsvorhaben zur Nährstoffbilanzierung und zum Einfluss des Klimawandels gefördert.

Biomassenutzung dauerhaft stabil halten

Die Fördermaßnahme zielt darauf ab, die Nährstoffgehalte der Waldböden auch bei nachhaltiger Biomassenutzung dauerhaft stabil zu halten. Dem Aufruf war ein Fachgespräch zum Thema „Nährstoffnachhaltigkeit in Wäldern“ bei der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. vorausgegangen. Dabei zeigte sich erheblicher Forschungsbedarf u. a. zur Nährstoffbilanzierung und zum Einfluss des Klimawandels auf die Nährstoffverfügbarkeit im Waldboden.

Anträge können bis Ende Juni eingereicht werden

Ab sofort können bei der FNR Projektvorschläge im Rahmen des Förderaufrufes „Nährstoffnachhaltigkeit – Langfristiger Erhalt der Standortqualität von Wäldern“ eingereicht werden. Die Einreichungsfrist für Anträge endet am 30. Juni 2021. Zum Einreichen von Projektskizzen und Anträgen steht die Internetplattform easy-online bereit. Details zum Ablauf des Antragsverfahrens sowie weitere Informationen finden Sie hier: Antrags- und Bewilligungsverfahren.

Den vollständigen Förderaufruf und alle Infos dazu finden Sie hier

Quelle: FNR

Quelle: FNR