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Die Firma Wucher Helicopter schneidet mit ihrer Vertikalsäge die Trasse einer 10000-Volt-Stromleitung in einem Wald bei Bad Laasphe frei. Foto: L.P. Wickel

Fliegende Säge

Die Hubschrauber-Einsätze der Firma Wucher Helicopter im Gebirgswald oder bei Spezialfällungen sind spektakulär und stoßen immer wieder auf Resonanz in den Medien. Zuletzt berichtete die Presse im Dezember über die Helikoptersäge des Unternehmens. Mit ihr hatte Wucher Helicopter in Kaltenbrunn (Bayern) und in Bad Laasphe (NRW) Hochspannungstrassen freigeschnitten. Was sonst Forstunternehmer, Waldbesitzer oder Baumpflegebetriebe erledigen, war in diesen Fällen wegen der steilen und engen Geländeverhältnisse nicht möglich. Und so kam nur der Hubschraubereinsatz in Frage. Der Pilot des Lama SA 315B setzte dafür eine 8 m lange und 450 kg schwere Vertikalsäge mit zehn Sägeblättern ein, mit der stündlich rund 2 km Trasse von Ästen freigeschnitten werden können. Sie besteht aus Tank-, Antriebs- und Arbeitseinheit sowie einem mehrteiligen Aluminium-Tragrohr, das bis 40 m lang ist. Es wird am Hubschrauber befestigt und enthält ein Steuerkabel, über das der Pilot die Säge bedient. Darüber hinaus enthält es ein Drahtseil, das bei einem Rohrbruch die Säge sichert.Neu ist die Technik aber nicht. Entwickelt hat sie ein Tochterunternehmen der Wucher Helicopter GmbH, die Helimatic Gesellschaft für Sägesysteme mbH in Lindau schon vor fast 20 Jahren.

Oliver Gabriel
Die Firma Wucher Helicopter schneidet mit ihrer Vertikalsäge die Trasse einer 10000-Volt-Stromleitung in einem Wald bei Bad Laasphe frei. Foto: L.P. Wickel Die Firma Wucher Helicopter schneidet mit ihrer Vertikalsäge die Trasse einer 10 000-Volt-Stromleitung in einem Wald bei Bad Laasphe frei. Foto: L. P. Wickel Die Firma Wucher Helicopter schneidet mit ihrer Vertikalsäge die Trasse einer 10000-Volt-Stromleitung in einem Wald bei Bad Laasphe frei. Foto: L.P. Wickel

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